Das Ergebnis muss stimmen
Angemerkt

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Vor allem bei einem Meister des politischen Marketings wie Markus Söder, auch wenn der Finanzminister im Redaktionsgespräch postuliert: "Ich gebe zu, es gab Phasen in meiner Laufbahn, da war mir vor allem die Botschaft wichtig. Ich habe dazugelernt. Jetzt weiß ich, das nützt nur, wenn es danach auch funktioniert."

Ob der Nordbayernplan nur alter Wein in neuen Schläuchen ist, wie die Opposition schilt, fragen wir bei Betroffenen selbst nach. "Wir profitieren in vielfältiger Weise vom Nordbayernplan", freut sich Professor Markus Brautsch von der OTH Amberg-Weiden. "Die eingereichten Projekte hätte es ohne den Plan nicht gegeben." Ein Indiz, dass sich Söder hier auf dem richtigen Weg befindet - weg vom Botschafter, hin zum Macher. Ob dabei die Sogwirkung Regensburgs noch weiter verstärkt werden musste, steht auf einem anderen Blatt Papier.



Aus der Region Zweimal in wenigen Minuten geblitzt

Guteneck. (nt/az) Gleich doppelt raste ein BMW-Fahrer am Montag in die Geschwindigkeitskontrollen der Polizei. Der Mann hatte wohl vergessen, dass nach dem 24-Stunden-Blitzmarathon weiter verstärkt überwacht wird. Die Verkehrspolizei Amberg erwischte ihn mittags bei Guteneck (Kreis Schwandorf) mit gut 150 bei erlaubten 100 Stundenkilometern. Wenig später fuhr der Raser in entgegengesetzter Richtung mit 140 Stundenkilometern. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Überschreitung von 31 bis 40 Stundenkilometern außerhalb geschlossener Ortschaften ein Bußgeld von 120 Euro sowie einen Punkt im Fahreignungsregister vor, bei einer Überschreitung von 51 bis 60 Stundenkilometern 240 Euro, einen Monat Fahrverbot sowie zwei Punkte.

Sieben Stiere noch in Freiheit

Penkhof. (ll) Von den elf Jungstieren, die am Sonntagabend von einer Weide im Kümmersbrucker Ortsteil Penkhof ausgebüxt sind, befanden sich am Dienstag noch sieben in Freiheit. Bis Montagabend hatte die Feuerwehr sechs der Rinder wieder auf ihrer Weide abgeliefert, nachdem ein Tierarzt sie mit dem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt hatte. Zwei Stieren gelang erneut die Flucht. Am Dienstag fanden weder Halter noch Bundeswehrsoldaten, die auf dem Übungsplatz südlich der Schweppermannkaserne Streife fuhren, eine Spur der Tiere. Als Option gilt, die neun Monate alten Stiere mit einer Lockkuh zur Rückkehr zu bewegen. Sollte das scheitern, müssten die sieben Streuner erschossen werden, um eine Gefahr für den Straßenverkehr zu vermeiden.
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