Das Finale der Jagd auf die Attentäter im Kurzprotokoll
Die letzten Minuten

Die französische Polizei suchte seit Mittwoch fieberhaft nach den beiden Hauptverdächtigen, die den Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" verübten. Am Freitag überschlugen sich dann die Ereignisse. Der Tag drei des Anti-Terroreinsatzes im Minutenprotokoll:

Am Morgen: Die Brüder werden in der Gemeinde Dammartin-en-Goëlle im Osten von Paris verfolgt, wobei es zu Schießereien kommt.

Gegen 10.00 Uhr : Die Attentäter verschanzen sich in einer Druckerei und nehmen eine Geisel. Der nahe gelegene Flughafen Charles de Gaulle wird zum Teil geschlossen.

Gegen 11.30 Uhr: Bewohner der Gemeinde Dammartin-en-Goëlle sollen in ihren Häusern bleiben.

Mittag: Die Polizei umstellt die Druckerei und versucht, mit den Islamisten in Kontakt zu treten.

13.36 Uhr: Weitere Schießerei mit Geiselnahme am östlichen Rand von Paris in einem Geschäft für koschere Lebensmittel.

Am Nachmittag: In Dammartin-en-Goëlle halten sich die Brüder weiter verschanzt. Und im Osten von Paris werden wegen der anderen Geiselnahme weite Teile des sonst belebten Stadtteils lahmgelegt.

Gegen 17.00 Uhr: In Dammartin-en-Goëlle verlassen die Attentäter schießend die Druckerei. Die Polizei erwidert das Feuer und tötet die beiden Terrorverdächtigen.

Gegen 17.15 Uhr: Die Polizei beendet auch die Geiselnahme in Paris. Der Verdächtigte wird dabei getötet.
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