Das Hausener Tal erlebte ein mehr als gelungenes Wochenende, als die Heimhofer ihre 15. Kopf-Kirwa auf das Ausgiebigste feierten. Und dies ohne Zelt, dafür aber mit Hunderten Besuchern an allen drei Tagen und mit der stattlichen Anzahl von 18 Paaren.
Dem Bär läuft das Wasser runter

(brü) Ausgelassene Stimmung herrschte bei warmen Temperaturen das ganze Wochenende hinweg. Die Hitze sorgte dafür, dass Manuel Retzer als Kirwabär, Michael Popp als sein Treiber und Stefan Popp als Hexe am Montagnachmittag beim Bärentreiben durch das Dorf so richtig ins Schwitzen kamen.

1025 Euro für Baum

Am Montagabend, den die Tazmanischen Teufel musikalisch gestalteten, nutzten Hunderte Besucher das sommerliche Wetter und kamen zur Verlosung des Baumes und somit zum letzten Festhöhepunkt. Dabei hatte Andrea Retzer das Losglück auf ihrer Seite. Sie gewann den Baum, den sie für einen kleinen Obolus wieder zur Versteigerung zurückgab. Der Höchstbietende hierbei war Peter Wiesmeth, der sich für den stolzen Betrag von sage und schreibe 1025 Euro das Kirwawahrzeichen sicherte, mit dem am Samstag eigentlich alles begonnen hatte.

Denn offiziell eröffnet wurde das Traditionsfest mit dem Aufstellen des 35 Meter hohen und von Jürgen Wölfl gestifteten Baums, den die Paare in den Vormittagsstunden ansehnlich geschmückt hatten. Für die richtige Stimmung sorgte anschließend die Band D'Zechpreller, die die zahlreichen Gäste weit bis in die Nacht hinein musikalisch unterhielt.

Der Sonntag stand im Zeichen der eingeübten Tänze und der Gstanzeln rund um das letztjährige Geschehen im Dorf. Dazu hatten sich bereits zur Mittagszeit zahlreiche Schaulustige eingefunden, die sich auch den Braten schmecken ließen. Unter musikalischer Begleitung durch D'Hoglbouchan zogen die Paare gegen 14.30 Uhr auf den Vorplatz des Gasthauses Kopf, um rund um den Baum ihre sieben Tänze zu präsentieren und den Baum auszutanzen.

Gstanzeln gedichtet

Auch hatten sie wieder Gstanzeln gedichtet, die sie unter großem Beifall der Besucher vortrugen. Aber auch das neue Oberkirwapaar wurde gekürt. Die Wahl fiel auf Josef Braun und Lena Schlagbauer, die somit den Titel bis zur Kirchweih im kommenden Jahr innehaben.
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