Das Spurenelement kann stärker vorbeugend wirken als die Zahnpflege selbst
Mit Fluorid gegen Karies

Karies ist eine Volkskrankheit, von der fast jeder im Laufe seines Lebens betroffen ist. Verursacht wird sie durch bakterielle Zahnbeläge (Plaque).

Vorbeugen kann man auch durch die ausreichende Zufuhr von Fluorid, das die Widerstandskraft der Zähne steigert: Nach Ansicht von Experten lassen sich durch den Gebrauch einer guten, fluoridhaltigen Zahnpasta rund 40 Prozent der Kariesfälle verhindern - damit wirkt Fluorid stärker als das Zähneputzen selbst.

Zahnpasta sollte für Erwachsene deshalb mindestens zu 0,1 Prozent aus Fluorid bestehen. Insgesamt empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Frauen die Zufuhr von 3,1 Milligramm und für Männer von 3,8 Milligramm Fluorid am Tag.

Wer zudem seine Zähne richtig pflegt, hat schon viel für die Zahngesundheit getan. Eine gute Zahnbürste etwa reinigt die Zähne und Zahnzwischenräume gleichermaßen und fördert die Durchblutung des Zahnfleisches.

Der Kopf der Zahnbürste sollte eher klein und gut abgerundet sein, damit man leicht in alle Winkel und Ecken gelangt und beim Putzvorgang das empfindliche Zahnfleisch nicht verletzt wird. "Die richtige Putztechnik ohne zu viel Druck schont die Zahnsubstanz.

Mit leicht rüttelnden Bewegungen im 45-Grad-Winkel zur Zahnachse sollen die Beläge aus den Zahnfleischtaschen und Zahnzwischenräumen gelöst werden", erklärt Dr. med. dent. Silke Liebrecht-Rüsing aus Köln. Einfacher von der Handhabung her sei aber oft der Einsatz einer elektrischen Zahnbürste mit rotierend-oszillierender Bewegung.

Neben dem regelmäßigen Gang zum Zahnarzt raten Experten zusätzlich zweimal jährlich zu einer professionellen Zahnreinigung. (djd)
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