Debatte um ISEK Eslarn 2030

Die Vorstellung des Planungskonzepts ISEK mündete in eine konstruktive Debatte. Themen waren die rückläufige Gastronomie in Eslarn und die Wichtigkeit der Straßen- und Kanalsanierungen. Das Versetzen des Kriegerdenkmals hielten nicht nur Roland Messing aus Kostengründen für nicht sinnvoll. Nach der Umsetzung der Projekte sieht Hermann Zierer durch fehlendes Personal einige Probleme in der Unterhaltung.

Eine Verbesserung der Einnahmesituation für die Gemeinde sah Willi Zach in der Vermarktung des mit Patent geschützten Kommunbiers. Laut Bürgermeister Reiner Gäbl lasse sich dies im Kommunbrauhaus wegen der technischen Gegebenheiten und der benötigten Kapazitäten nicht umsetzen.

"Derzeit produziert die Gemeinde, zwei Zoiglstuben und überwiegend Privatleute im Jahr rund 1000 Hektoliter Kommunbier", ergänzte Kämmerer Georg Würfl. "Da wäre ja noch die Privatbrauerei Bauriedl", fügte Willi Zach. Wertvoll und lohnenswert halte an Fritz Thomas einen weiteren Ausbau und die Sanierung des Kurparks, in dem das Kneippbecken immer noch ohne Wasser sei und der eine Verschönerung verdient hätte.

Vernachlässigt sieht Peter Utz die Straßensanierungen, vor allem im Bereich Kreuth. Auch er nannte die umfangreiche Pflege und Unterhaltung der neuen Projekte problematisch. Nach den Antworten der Planer sollte nicht alles totgeredet werden, da Heimat dort ist, wo uns nicht alles egal ist und alle an einem Strang ziehen sollten.

Gäbl sieht in der Agenda "ISEK Eslarn 2030" eine Grundlage für weitere, nicht unterschätzende finanzielle Angebote, auch für den privaten Bereich. "Wir haben alle die gleichen Ziele, beschreiben nur andere Wege." (gz)
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