Delegation hängt an Flughafen fest

Delegation hängt an Flughafen fest Eine tschechische Politikerdelegation ist nach eigenen Angaben stundenlang an einem Moskauer Flughafen festgehalten worden. In der Wolgastadt Uljanowsk wollte die Gruppe am Donnerstag ein Denkmal für 74 gefallene Soldaten der tschechoslowakischen Legionen enthüllen. Sie wurden jedoch von den russischen Behörden aufgehalten. Nach einer Protestnote konnte die Delegation ihre Reise demnach mit vierstündiger Verspätung fortsetzen. Die tschechoslowakischen Freiwilligenverb
Eine tschechische Politikerdelegation ist nach eigenen Angaben stundenlang an einem Moskauer Flughafen festgehalten worden. In der Wolgastadt Uljanowsk wollte die Gruppe am Donnerstag ein Denkmal für 74 gefallene Soldaten der tschechoslowakischen Legionen enthüllen. Sie wurden jedoch von den russischen Behörden aufgehalten. Nach einer Protestnote konnte die Delegation ihre Reise demnach mit vierstündiger Verspätung fortsetzen. Die tschechoslowakischen Freiwilligenverbände hatten im Ersten Weltkrieg auf Seiten des Zarenreichs gegen Deutschland und Österreich-Ungarn gekämpft. Im russischen Bürgerkrieg wandten sie sich dann gegen die Rote Armee. (dpa)

Tschechien weist Kritik zurück

Nachdem die Vereinten Nationen Tschechien eine Verletzung der Menschenrechte von Migranten vorgeworfen hatten, weist die Regierung in Prag die Kritik zurück. Die Regierung in Prag versuche offensichtlich, Flüchtlinge vom Betreten des Landes abzuschrecken, hatte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein , mitgeteilt. Unter anderem kritisierte er, die Internierung von Kindern sei "nicht zu rechtfertigen". Bemängelt wurde zudem, dass die Migranten für ihren Aufenthalt in den geschlossenen Aufnahmelagern 250 Kronen pro Tag zahlen müssen. Innenminister Milan Chovanec erklärte laut Radio Prag, von illegalen Migranten, die Geld hätten, könne man eine Gegenleistung für Kost und Logis verlangen. Und zur Unterbringung der Kinder sagte er: "Die Kinder sind nicht hinter Gittern, sondern nur bei ihren Eltern, die in den Lagern festgehalten werden."

Kampf gegen Trockenheit

Die Dürre in diesem Jahr wirkt weiter nach. Tschechische Wasserwirtschaftler machen sich deshalb Gedanken darüber, wie knapp Wasser in zwei, drei Jahrzehnten sein könnte, sollte dieser Trend anhalten. Sie planen unter anderem den Bau von neuen Staubecken. In einem Regierungspapier ist vorgesehen, dass kleinere Staubecken vor allem dort entstehen sollten, wo es schon heute wenig Wasser gibt, und zwar im südlichen Ausläufer des Kreises Aussig (Ústí nad Labem) sowie in Südmähren.

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