Dennoch baut der Freistaat die Sicherheitswacht auf 1000 wachsame Bürger aus
Bayern will keine Hobbypolizisten

Bayern setzt in Sachen Sicherheit auf wachsame Bürger. Der Freistaat wolle seine Sicherheitswacht von 800 Freiwilligen auf 1000 ausbauen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Allein in München sollen in Kürze zehn zusätzliche Mitarbeiter ihren Dienst aufnehmen, wie das Polizeipräsidium München mitteilte. Sie gehen nach mehrwöchiger Ausbildung mit Funkgerät und Armbinde mit der Aufschrift "Sicherheitswacht" in Parks wie im Englischen Garten Streife, bekommen acht Euro Aufwandsentschädigung pro Stunde und alarmieren bei verdächtigen Vorkommnissen die Polizei. Das Innenministerium stellte klar, die Sicherheitswacht habe keine polizeilichen Kompetenzen. "Wir brauchen keine Hobbypolizisten", sagte Ministeriumssprecher Michael Siefener. "Die Polizei hat hoheitliche Aufgaben und teils auch gefährliche Einsätze, für die man eine profunde Ausbildung braucht."
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