der CSU
Scherz auf Kosten

Scherz auf Kosten der CSU Viel Spott und Hohn musste die CSU für die Forderung einstecken, Ausländer sollten in ihren eigenen vier Wänden Deutsch sprechen. Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Helmes konnte es sich bei einer Veranstaltung mit US-Botschafter John B. Emerson nicht verkneifen, einen Witz auf Kosten der Christsozialen zu reißen. Die Diskussion zum Freihandelsabkommen mit den USA, die CSU-Bundestagsabgeordneter Philipp Graf Lerchenfeld in Regensburg organisie
Viel Spott und Hohn musste die CSU für die Forderung einstecken, Ausländer sollten in ihren eigenen vier Wänden Deutsch sprechen. Auch IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Helmes konnte es sich bei einer Veranstaltung mit US-Botschafter John B. Emerson nicht verkneifen, einen Witz auf Kosten der Christsozialen zu reißen. Die Diskussion zum Freihandelsabkommen mit den USA, die CSU-Bundestagsabgeordneter Philipp Graf Lerchenfeld in Regensburg organisiert hatte, begann auf Deutsch, schnell wechselte die Sprache jedoch ins Englische. "Ich hoffe, wir bekommen keinen Ärger, wenn wir hier auf Englisch, Ihrer Muttersprache, reden", meinte Helmes augenzwinkernd zu Botschafter Emerson. "Andererseits sind wir ja bei der IHK, nicht zu Hause; da sollte das schon in Ordnung gehen." (gib)

Soziale Initiativen fordern Unterkünfte

Es ist nicht ganz unumstritten: Die Stadt Regensburg bereitet sich darauf vor, im Stadtwesten Container zur Unterbringung von Flüchtlingen aufzustellen - wenn die festen Unterkünfte nicht ausreichen sollten. Die Regensburger Sozialen Initiativen hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt, bitten die Politik aber vorsorglich, auf menschenwürdigen Wohnraum zu achten. "Stellen Sie mehr Wohnfläche zur Verfügung und schaffen Sie Container an, wo die Sanitärbereiche individuell integriert sind", fordert Vorsitzender Reinhard Kellner . Gemeinschafts-Sanitäranlagen und zu kleine Wohnbereiche seien keine guten Empfangssignale für Menschen, die teilweise in Zeltstädten "Lagersituationen" erleben mussten. (gib)

Wolbergs fordert Party-Verzicht

Randale und Gewalt durch Billig-Alkohol in Kneipen: Diese Entwicklung beklagt die Regensburger Polizei. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs appellierte daher jüngst an die Vertreter der Szene-Gastronomie, keine Angebote wie "Tequila für einen Euro" mehr zu machen. Bei einem Treffen mit Gastronomen einigte man sich darauf, eine "Freiwillige Selbstverpflichtung" zu erneuern, in der die Wirte erklären, auf Flatrate-Partys und Billig-Drinks zu verzichten. Außerdem kündigte Wolbergs an, dass in nächster Zeit minderjährige Testkäufer in Tankstellen, Supermärkte und Bars geschickt werden, um zu prüfen, ob ihnen dort Alkohol verkauft wird. Der Oberbürgermeister drohte schon mal hohe Bußgelder an. (gib)
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.