Deutlich älter

Deutlich älter Nun schauen die Franken alt aus. Archäologische Ausgrabungen in der Altstadt belegen: Schon im Jahr 850 nach Christus gab es eine kleine Siedlung nahe des Hauptmarktes. In 5,50 Meter Tiefe stießen die Buddel-Experten auf Scherben aus dem 9. Jahrhundert. Bislang gingen Historiker davon aus, dass die Frankenmetropole um 950 nach Christus besiedelt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung Nürnbergs datiert sogar erst von 1050, in der so genannten Sigena-Urkunde, die im Stadtarchiv aufbewahrt
Nun schauen die Franken alt aus. Archäologische Ausgrabungen in der Altstadt belegen: Schon im Jahr 850 nach Christus gab es eine kleine Siedlung nahe des Hauptmarktes. In 5,50 Meter Tiefe stießen die Buddel-Experten auf Scherben aus dem 9. Jahrhundert. Bislang gingen Historiker davon aus, dass die Frankenmetropole um 950 nach Christus besiedelt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung Nürnbergs datiert sogar erst von 1050, in der so genannten Sigena-Urkunde, die im Stadtarchiv aufbewahrt wird. Laut Archäologen Jan Weinig handelt es sich bei den Scherben um Teilchen eines Kochtopfs. "Heiß werden dürfte nun auch denen, die die Ausgrabung finanzieren. Wegen der neuen Befundlage werden die für archäologische Arbeiten eingeplanten 200 000 Euro wohl kaum ausreichen. (gük)

Deutlich familiärer

Auch Erwachsene und ihre Kinder haben Wünsche. Das zeigt der erste Nürnberger Familienbericht, der am 25. März im Stadtrat vorgestellt wird. Darin sind die wichtigsten Zahlen rund um die knapp 48 000 Familien in der Frankenmetropole enthalten. Ganz oben auf der Wunschliste stehen bezahlbarer Wohnraum und mehr Betreuungsplätze für deren Kinder. Auch die Eintrittspreise für Schwimmbäder und den Tiergarten werden kritisiert. Sozialreferent Reiner Prölß erzählt von einem Ehepaar mit vier Kindern, das vor allem unter einer Tatsache leidet: "Dass in unserer Gesellschaft zu wenig respektiert wird, dass man eine Großfamilie ist." (gük)
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