Deutlich weniger Asylbewerber

Deutlich weniger Asylbewerber Die Zahl der Asylbewerber in Tschechien ist im zweiten Quartal dieses Jahres zurückgegangen. Gegenüber dem ersten Quartal bat ein Viertel weniger Menschen um einen dauerhaften Schutz hierzulande, die Behörden registrierten 275 Anträge. Die Hälfte davon kam aus der Ukraine. Dies geht aus den Angaben des europäischen Statistikamts Eurostat hervor. Die tschechische Entwicklung läuft damit dem europäischen Trend entgegen. In der gesamten EU wurden im Quartalsvergleich 15 Proze
Die Zahl der Asylbewerber in Tschechien ist im zweiten Quartal dieses Jahres zurückgegangen. Gegenüber dem ersten Quartal bat ein Viertel weniger Menschen um einen dauerhaften Schutz hierzulande, die Behörden registrierten 275 Anträge. Die Hälfte davon kam aus der Ukraine. Dies geht aus den Angaben des europäischen Statistikamts Eurostat hervor. Die tschechische Entwicklung läuft damit dem europäischen Trend entgegen. In der gesamten EU wurden im Quartalsvergleich 15 Prozent mehr Asylanträge gestellt. Im Jahresvergleich gab es einen Anstieg um 85 Prozent. Insgesamt die meisten Asylverfahren wurden in Deutschland gestartet - fast 81 000. Mit 33 000 Anträgen hat Ungarn den höchsten Anteil im Verhältnis zur Einwohnerzahl.

Rote Unterhose gegen Zeman

Mit einer riesigen roten Unterhose an der Fahnenstange auf der Prager Burg hat eine Künstlergruppe gegen Staatspräsident Milos Zeman protestiert. Am Samstag holten Mitglieder der Gruppe "Ztohoven" die Präsidentenflagge am Amtssitz des Staatsoberhauptes herunter und hissten stattdessen das Wäschestück. Auf Facebook veröffentlichte die Künstlergruppe darauf in Versform eine Begründung. Unter anderem solle mit der Aktion auf Zemans "entgegenkommende Haltung zu Russland und China" aufmerksam gemacht werden. Ein Präsidentensprecher sprach von einer "Entwürdigung staatlicher Symbole". Die Polizei hat Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls aufgenommen. Den Aktionskünstlern drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Krásná die beste Gemeinde

Das westböhmische Krásná/ Schönbach bei Asch ist tschechische Gemeinde des Jahres. Auf den Plätzen zwei und drei des Wettbewerbs landeten Vysocina in Ostböhmen und Cernotín Czernotin in Mähren. Krásná mit rund 500 Einwohnern war im Finale gegen zwölf weitere Gemeinden angetreten, die jeweils die Kreisausscheidung gewonnen hatten. Insgesamt hatten in diesem Jahr bei der 21. Ausgabe des Wettbewerbs 210 Gemeinden teilgenommen. Das war fast ein Drittel weniger als 2014.

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