Deutsche sehr spendenfreudig

Die Deutschen haben 2014 rund fünf Milliarden Euro gespendet - und damit 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das gab der Deutsche Spendenrat am Mittwoch in Berlin bekannt. Insgesamt gaben 22,4 Millionen Menschen Geld für den guten Zweck an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen, heißt es in der umfragebasierten "Bilanz des Helfens". Das waren zwar eine Million weniger Spender als 2013, doch dafür stieg die Höhe der Durchschnittsspende von 33 auf 36 Euro.

Im Mittel spendete jeder Einzelne 6,2 mal im Jahr. Während das Spendenjahr 2013 mit der Flut in Deutschland und dem Taifun Haiyan von zwei großen Katastrophen geprägt war, gaben die Deutschen 2014 vor allem für Projekte auf lokaler und nationaler Ebene: Speziell für humanitäre Hilfe, aber auch für Umwelt- und Naturschutz und den Kampf gegen Krankheit und Behinderung. Nur knapp ein Fünftel spendete für internationale Projekte wie etwa die Bekämpfung der Ebola-Epidemie.

Trotz sinkender Spenderzahlen stieg der Anteil der unter 40-Jährigen an. Den größten Geldbatzen gaben weiterhin die 40- bis 59-Jährigen.
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