Deutsche unter Opfern auf Fähre
Aus aller Welt

Brindisi.(dpa) Eine Woche nach dem Brand auf der Adriafähre "Norman Atlantic" werden die Erkundung des Wracks im Hafen der südostitalienischen Stadt Brindisi und die Suche nach Vermissten weiter durch Hitze und Rauch gebremst. "Nur ein kleiner Teil des Laderaums und des Decks, auf dem die Fahrzeuge platziert waren, ist zugänglich", sagte Staatsanwalt Ettore Cardinali. Auf der Adriafähre war am Sonntag vor einer Woche ein Feuer ausgebrochen. Insgesamt kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, darunter auch eine Frau aus Deutschland.

Suche nach Seeleuten beendet

London.(dpa) Zwei Tage nach einem Schiffsunglück vor der schottischen Küste haben Rettungskräfte die Suche nach acht vermissten Seeleuten aufgegeben. Mit Hubschraubern und einem Flugzeug hatten sie am Sonntag bis zum Einbruch der Dämmerung nach sieben Männern aus Polen und einem Philippiner gesucht. Deren Frachtschiff war am Freitag bei stürmischem Wetter gekentert. Die in Zypern registrierte "Cemfjord" war mit 2000 Tonnen Zement aus Dänemark beladen und auf dem Weg nach Runcorn bei Liverpool an der britischen Westküste. Die Besatzung einer Passagierfähre hatte am Samstag den Rumpf des Frachters 24 Kilometer nordöstlich der schottischen Hafenstadt Wick im Wasser entdeckt. Am Sonntag versank das Schiff.

Flug mit über 30 Stunden Verspätung

Düsseldorf.(dpa) Mit mehr als 30 Stunden Verspätung ist ein Flugzeug aus Abu Dhabi in Düsseldorf gelandet. Die Passagiere verließen am Sonntagnachmittag erschöpft den Flieger. Zunächst hätten sie schon am Startflughafen 13 Stunden in der Maschine ausharren müssen, weil Flug EY 23 wegen dichten Nebels am Persischen Golf nicht abheben konnte, berichteten sie. Dann hatte es noch eine Zwischenlandung in Wien gegeben, weil ein 73-jähriger Passagier an Bord gestorben war. Ein Sprecher der Fluggesellschaft Etihad bestätigte den Todesfall.

Passagiere aus Gondel gerettet

Bad Hofgastein.(dpa) Zahlreiche Wintersportler mussten am Sonntag im Salzburger Land aus einer Gondelbahn in 30 Metern Höhe abgeseilt werden. Gegen 10.30 Uhr blieb die Schlossalmbahn II in Bad Hofgastein plötzlich stehen. Eine starke Windböe dürfte zu einem Überschlag des Zugseils über das Tragseil geführt haben, teilten die Gasteiner Bergbahnen mit. Verletzt wurde niemand. Die Schlossalmbahn II fährt von 1309 auf 2056 Meter.
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