Dicke Luft: Alarmstufe "Rot" in Peking

Zum ersten Mal gilt in der chinesischen Hauptstadt die höchste Smog-Alarmstufe "Rot". Wegen der Schadstoffbelastung ist die Hälfte der Autos für drei Tage von den Straßen der 22-Millionen-Metropole verbannt. Alle Schulen und Kindergärten sind geschlossen, damit die Kinder daheimbleiben können. Wer trotz der schlechten Luft vor die Tür musste, trug meist eine Atemschutzmaske. Die Sichtweite fiel auf wenige Hundert Meter. Die Behörden riefen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Besonders gefährdet seien alte und junge Menschen.

Unterdessen haben die Minister auf der Pariser UN-Klimakonferenz nach zwei Verhandlungstagen noch keinen einzigen großen Streitpunkt aus dem Weg geräumt. "Wir sind jetzt in einer kritischen Phase", sagte Harjeet Singh von der Umweltschutzorganisation Action Aid.(Seite 8)
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