Die Detailfragen haben noch Zeit

Die Debatte im Gemeinderat über die neue Mitte Kümmersbrucks diente nur einer Grundsatzentscheidung. Die fiel einstimmig dahingehend, dass die beiden Planer nun ihre Konzepte vorantreiben, vor allem aber die Förderung auf den Weg bringen. Den entsprechenden Antrag wolle man Ende 2016 stellen, gab Bürgermeister Roland Strehl als Zeitfenster vor.

Detailfragen sollen erst besprochen werden, wenn klar ist, wie hoch der Zuschuss sein wird. "Ich freue mich schon auf die Diskussionen im Bauausschuss. Das Schöne dabei ist: Wir sind nicht unter Zeitdruck."

2. Bürgermeisterin Birgit Singer-Grimm (CSU) erkundigte sich, wie viele Parkplätze der Umgestaltung zum Opfer fallen: Das konnten die Planer nicht sagen (Christine Meyer: "Da müsste man mal nachzählen"). Bürgermeister Roland Strehl (CSU) machte daraus postwendend einen klaren Auftrag an die beiden Architekten: "Wir brauchen diese Parkplätze, sowohl bei der Kirche, als auch am Dorfplatz - es darf auf keinen Fall auch nur ein Platz verloren gehen." Eher mehr sollten es am Ende sein. Vielleicht, so ergab die Diskussion, ließe sich durch Verlegung der Grüngutcontainer beim Friedhof dort noch eine kleine zusätzliche Stellfläche schaffen.

Renate Amrhein (CSU) bat darum, bei der weiteren Planung die derzeit sehr schlechte Anliefer-Situation bei der Kirche zu berücksichtigen: Bei der Vorbereitung von Veranstaltungen müssten die Helfer hier momentan mit ihren Materialien sehr weite Wege zurücklegen.

Bedenken von Johann Graf (CSU), weil der obere Kirchparkplatz nur von oben anfahrbar sein soll, zerstreute Bauamtschef Werner Bauriedl: Im Bereich Schule-Kirche "haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Einbahnstraßenregelung." (eik)
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