Die meisten der Opfer kommen aus Deutschland und Spanien - aber nicht nur
Von Venezuela bis Dänemark

An Bord der verunglückten Germanwings-Maschine vom Typ Airbus A320 waren 150 Menschen - 144 Passagiere sowie sechs Crew-Mitglieder. Langsam wird bekannt, woher die Opfer kamen. Sicher ist wohl, dass 72 Deutsche an Bord waren. Ein Überblick:

Nordrhein Westfalen: Unter den Opfern sind 16 Schüler und 2 Lehrerinnen aus Haltern am See in Westfalen. Auch die gebürtige Düsseldorfer Opernsängerin Maria Radner war an Bord, ebenso ihr Kollege Oleg Bryjak, der Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein war. Auch ein Elternpaar aus Meerbusch (Kreis Neuss) stürzte im Airbus A320 ab, sie hinterlassen zwei Kinder. Der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer bestätigte, dass sich ein Angestellter in dem Airbus befand. Auch der Düsseldorfer Henkel-Konzern trauert um eine Mitarbeiterin. Unter den Opfern befindet sich nach städtischen Angaben auch ein Elternpaar aus Meerbusch (Kreis Neuss). Jeweils fünf Todesopfer stammen aus Wuppertal und Porta Westfalica. Das Detmolder Elektronik-Unternehmen Weidmüller trauert zudem um drei spanische Mitarbeiter, die sich auf dem Weg in die Firmenzentrale befanden. Weitere drei Tote werden in Dortmund beklagt: ein ehemaliger stellvertretender Bezirksbürgermeister sowie dessen Ehefrau, außerdem ein angehender Verkehrspilot aus Dortmund.

Rheinland-Pfalz: Vier Opfer der abgestürzten Germanwings-Maschine stammen nach Angaben des Mainzer Innenministeriums wahrscheinlich aus dem Westerwald. Dort wurde in der Verbandsgemeinde Westerburg um drei Opfer getrauert. Ein viertes Todesopfer war möglicherweise der Copilot, der aus Montabaur kommen soll.

Niedersachsen: Nach ersten Informationen des Innenministeriums starben zwei Niedersachsen.

Spanien: Eine sichere Zahl gibt es noch nicht, Germanwings spricht von 35 spanischen Opfern. Nach vorläufigen spanischen Regierungsangaben sollen dagegen 51 der Opfer Spanier sein.

Weitere Opfer kommen aus den USA, Großbritannien, Kasachstan (jeweils 3), Australien, Argentinien, Venezuela, Kolumbien, Mexiko, Iran, Japan (jeweils 2) sowie je ein Opfer aus den Niederlanden, Dänemark, Belgien und Israel.
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