Die offene Frage "Was wünschst Du Dir" kann so manche Enttäuschung vermeiden
Wenn die Zeit knapp wird...

Geschenke auf denletzten Drücker

Wer es nicht geschafft hat, rechtzeitig ein Geschenk zu kaufen, ist besser ehrlich und geht offensiv mit dem Notkauf um. "Der andere merkt ja, ob es ein Schnellkauf war oder liebevoll ausgewählt", sagt Joder. Eine Erklärung, warum man es nicht geschafft hat, sich Gedanken zu machen, sollte schon gegeben werden.

Als Geschenk eignen sich in dem Fall vor allem kreativ gestaltete Gutscheine oder ein nett verpacktes Geldgeschenk. Und auch wenn der Überraschungseffekt dann wegfällt, ist zur Not die offene Frage "Was wünschst Du Dir?" nicht verboten.

"Warum nicht eine Familien-Konferenz machen? Dann kann jeder sagen, was er sich wünscht", empfiehlt Dott. Das sei besser, als irgendetwas zu kaufen, nur um etwas in der Hand zu haben. "Allgemeine Präsente sind nur Staubfänger und nicht besonders beliebt."

Bei Kindern sollte man allerdings darauf achten, dass die Überraschung erhalten bleibt.

Dienstleistungen als Geschenk-Alternative

Neben Aktionen und Ausflügen können auch Dienstleistungen eine Alternative zu materiellen Geschenken sein. "Uns fehlt ja allen die Zeit für vieles", sagt die Psychotherapeutin Annelie Dott.

Eine gestresste Mutter freut sich daher sicher über Wellness, einen gründlichen Hausputz oder ein Drei-Gänge-Menü. Für Großeltern, die nicht mehr so mobil sind, eignen sich möglicherweise auch Taxi-Gutscheine. (tmn)
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