Die Westumgehung

Länge 5,75 km

Flächenbedarf: Straßenkörper mit Funktionsflächen 33,7 ha, davon 8,7 ha versiegelt, 25 ha unversiegelt

Gesamtfläche: 49,7 ha

Aktuelle Planung: keine Vilsspange; Verkehrsanschluss erfolgt über die Bruno-Hofer-Straße in Amberg

Die Westumgehung beanspruche schon "eine ganz schöne Ecke", betont Bürgermeister Roland Strehl. Allerdings seien nur 8,7 Hektar versiegelt. Durch Ausgleichsmaßnahmen bringe "so eine Straße auch der Entwicklung des Naturschutzes etwas".

"Der Gemeinde Kümmersbruck gehört bislang keines der Grundstücke", über das die Umgehung laufen soll. "Auch das ist Teil der Wahrheit", betont Strehl: "Selbst wenn wir sagen könnten, wir fangen morgen an, kann man sich vorstellen, wie lange es dauern würde."

Die 16 Hektar Ausgleichsfläche gehören der Gemeinde bereits. "Wir haben land- und forstwirtschaftliche Flächen zum Tauschen", sagt Strehl, der die Grundstücksverhandlungen "in einem offenen Dialog auf Augenhöhe" führen will.

Laut Strehl wird oft behauptet, die Gemeinde Kümmersbruck habe Rücklagen für die Umgehung: Dies weist der Bürgermeister zurück. "Zumindest wir haben das Geld noch nicht gefunden." (eik)
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