Dienste und der Umgang mit Todesfällen

Facebook

Hinterbliebene erhalten keinen Zugriff auf das Profil des Verstorbenen. Ist der Nachweis des Todesfalles erbracht (Sterbeurkunde), kann das Profil in einen "Gedenkstatus" versetzt werden. Angehörige können die Löschung des Accounts beantragen.

US-Nutzer können seit kurzem einen Nachlassverwalter für ihr Profil ernennen. Stirbt eine Person, kann der Nachlassverwalter den Tod auf der Facebook-Seite bekanntgeben, aber auch neue Freundschaftsanfragen beantworten, Bilder posten und das Profilbild ändern. Der "Erbschafts-Kontakt" kann mit vorheriger Erlaubnis auch frühere Bilder und Einträge herunterladen.

Google

Über einen Inaktivitätsmanager können Profil-Inhaber festlegen, wer auf welche Daten Zugriff haben soll und wann das Konto nach dem letzten Login gelöscht werden soll.

Xing

Angehörige können den Tod des Profil-Inhabers melden. Dieses wird dann inaktiv geschaltet. Xing prüft anschließend eine Löschung.

Twitter

Familienmitglieder des Verstorbenen können unter Nachweis des Todes (Sterbeurkunde) und der Berechtigung (Ausweis und notariell beglaubigtes Dokument) den Tod des Profil-Inhabers melden. Der Account wird erst inaktiv geschaltet und dann nach 30 Tagen gelöscht.

Flickr

Hier gibt es keinen Zugriff auf das Profil des Verstorbenen. Zur Löschung des Accounts ist eine Sterbeurkunde nötig.

Yahoo, gmx, web.de

Der Anbieter gewährt keinen Zugriff auf das Postfach. Zur Löschung des Accounts ist eine Sterbeurkunde vorzuweisen.
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