Distanzreiten

"Distanzreiten ist der Marathon unter den Reitsportarten", erklärt Manuela Haydn. Es werden Strecken von 40 bis 160 Kilometer am Tag gefordert. Vorgegeben sind während und nach dem Ritt Tierarztkontrollen, um die Verfassung des Tieres zu überprüfen. An Kontrollpunkten und vor Pausen muss der Puls des Pferdes schnellstmöglich - spätestens nach 20 Minuten - auf 64 Schläge herabgehen. Das Pferd darf nicht lahm gehen oder dehydriert sein. Im Ziel muss es immer noch in der Verfassung sein, 20 Kilometer zu laufen. Das ist bei Haydn nicht schwierig: Sie ist ausgebildete Tierheilpraktikerin kennt sich mit ihrem Pferd aus.

Zum Distanzreiten kam Manuela Haydn über eine Freundin. Die überredete sie zu trainieren, damals hatte Haydn noch ein Warmblut. Dessen Blutwerte waren aber nach den Ritten nicht optimal: "Ein Araber regeneriert sich viel schneller." Distanzreiten sei sehr aufwendig und es sei stets auf die Gesundheit des Pferdes zu achten. "Pro Ritt sind mindestens fünf Untersuchungen zu absolvieren", erklärt Haydn. "Sehr wichtig bei diesem Sport ist auch die Betreuung unterwegs. Meine Betreuer, mein Mann und eine Freundin, begleiten mich mit dem Auto und versorgen das Pferd unterwegs mit Wasser und in den Pausen mit Futter. (swt)
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