DNA-Treffer nach 30 Jahren

Der Mord an einer Schülerin (17) in Celle könnte mehr als 30 Jahre nach der Tat aufgeklärt werden. Ein heute 56-Jähriger steht im Verdacht, das Mädchen 1981 in einem Wald bei Hambühren vergewaltigt und getötet zu haben. Er war dafür bereits 1982 vom Landgericht Lüneburg zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. In der Revision hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Im zweiten Verfahren wurde der Verdächtige 1983 mangels Beweise freigesprochen. Beim Untersuchen der Beweismittel mit neuen Methoden seien nun DNA-Spuren gesichert worden, wie die Staatsanwaltschaft Celle am Dienstag meldete. Diese legen nahe, dass er die 17-Jährige vergewaltigt habe. Weil der Mann freigesprochen wurde, sei eine Wiederaufnahme des Verfahrens jedoch schwierig.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.