"Domino-Effekt"

Bei den Regensburger Domspatzen gab es laut Rechtsanwalt Ulrich Weber mehr Fälle von Misshandlung und sexuellem Missbrauch als bisher bekannt. Eine genaue Zahl könne er nicht nennen, sagte Weber am Montag dem Bayerischen Rundfunk (BR). Bisher ging man von 72 Geschädigten aus. Der Jurist untersucht die Vorgänge aus den 1950er bis 1990er Jahren. Die Prüfung dauere mindestens zwei Jahre, veranschlagt war ursprünglich ein Jahr. Weber sagte, die Opfer brächten ihm gesundes Misstrauen entgegen. Dieses könne er ausräumen. Er sprach vom "Domino-Effekt": Es hätten sich potenzielle Geschädigte gemeldet, die durch das Bistum nicht als solche wahrgenommen worden seien. (KNA)
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.