"Dragon" zur ISS gestartet - Raketenlandung missglückt
Nachschub für den Orbit

Der private Raumfrachter "Dragon" ist zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der Frachter sei am Dienstagnachmittag (Ortszeit) erfolgreich mit einer Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral abgehoben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Tags zuvor hatte der Start wegen schlechten Wetters kurzfristig abgesagt werden müssen. Die unbeschadete Landung eines Teils der Trägerrakete auf einer im Meer schwimmenden Plattform misslang jedoch. Die Rakete sei zwar auf der Plattform aufgekommen, aber zu heftig, teilte Elon Musk, der Gründer des "Dragon"-Betreiberunternehmens SpaceX mit. Langfristiges Ziel von SpaceX ist es, die ganze Rakete landen zu lassen und dann wiederzuverwenden. Das gelang bislang noch nie, würde die Kosten eines Starts aber dramatisch senken.

Der Flug des "Dragon" ist bereits sein sechster Versorgungstrip. Der Frachter soll diesmal rund 2000 Kilo Nachschub - darunter auch eine Espresso-Maschine - zur ISS bringen, wo er morgen erwartet wird. Nach rund fünf Wochen an der Raumstation wird "Dragon" mit 1400 Kilo Müll und Fracht in den Pazifik platschen.
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