Dramatische Rettungsaktion für verzweifelte Passagiere - Brennendes Schiff treibt in ...
Feuerhölle auf maroder Fähre in der Adria

Die brennende griechische Fähre trieb am Sonntag vor der albanischen Küste. Am Morgen war ein Feuer ausgebrochen. Augenzeugen schilderten die Hitze und die Verzweiflung an Bord. "Der Boden brannte, als wir zum Rettungsboot gingen", sagte eine Gerettete im griechischen Sender Skai. Bild: AFP/HO/GUARDIA COSTIERA
Mehr als 300 Menschen haben auf einer brennenden Fähre in der Adria stundenlang auf Hilfe gewartet. Die "Norman Atlantic" mit 478 Menschen an Bord hatte am Sonntagmorgen vor der griechischen Insel Korfu aus bis zum Abend ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Der Brand soll im Autodeck der Fähre entstanden sein. Ein Mann aus Griechenland starb beim Sprung über Bord, mehrere Menschen wurden verletzt. Bis zum Abend konnten rund 165 Menschen gerettet werden. Die griechische Regierung teilte am Abend mit, es gebe keine Vermissten. An Bord sollen auch 18 Deutsche gewesen sein.

Das Schiff war auf dem Weg von Patras (Griechenland) nach Ancona (Italien). Zuletzt trieb es vor der albanischen Küste. Stürmischer Wind, Wellen und Qualm erschwerten die Rettung der Passagiere. Auf dem Schiff waren Medieninformationen zufolge vor wenigen Tagen Mängel festgestellt worden.
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