Drei Prozent Fläche für Windkraft
Aus der Region

Regensburg. (nt/az) Nach zweijährigen Vorarbeiten hat der Bezirkstag am Donnerstag die Zonen des Landschaftsschutzgebiets "Oberer Bayerischer Wald" bestimmt, auf den Flächen für die Windkraftnutzung ausgewiesen werden. Ein so genanntes "Zwei-Zonen-Konzept" teilt das Gebiet, das den gesamten Landkreis Cham und Teile des Landkreises Schwandorf umfasst, in zwei Flächenkategorien: Ausnahmezonen und Tabuzonen. Demnach wird in rund drei Prozent der Flächen Windkraft überhaupt möglich sein. Grüne und ÖDP stimmten dagegen, sie plädierten für mehr Platz für Windkraft.

"Wir wollen die Windkraft ordnen und nicht verhindern. Mit der Verordnung schaffen wir die Basis für die Windkraft im Landschaftsschutzgebiet.", meinte Bezirkstagspräsident Franz Löffler (CSU). Die Kommunen könnten nun die Flächen mittels Flächennutzungsplan aktivieren. Löffler plädierte außerdem dafür, die Bürger rechtzeitig in die Planungen von Windkraftanlagen mit einzubinden.

3,3 Millionen Euro für neue Synagoge

Regensburg. (nt/az) Der Bund bezuschusst den Bau des neuen Jüdischen Gemeindezentrums in Regensburg mit 3,3 Millionen Euro. Das gab die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (SPD) am Donnerstag bekannt. Der Neubau der Synagoge mit Integration des alten Gemeindehauses wurde als eines von sieben bayerischen Projekten ausgewählt. "Die Anerkennung als nationales Premium-Projekt ist ein toller Erfolg, für den viele gearbeitet haben." 76 Jahre nach den Ereignissen der Reichspogromnacht sei dies eine mehr als angebrachte Unterstützung. Insgesamt soll das Projekt 6,5 Millionen Euro kosten. Die Stadt will dafür zwei Millionen Euro geben. Auch das Bistum Regensburg hat wie der Freistaat finanzielle Unterstützung zugesagt. Die evangelische Landeskirche will eine Sonntagskollekte spenden.
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