Drei Stunden, viele Themen

Der Markt Parkstein steht der Aufnahme von Flüchtlingen positiv gegenüber, auch wenn derzeit keine gemeindeeigenen Räume zur Verfügung stehen. Bürgermeisterin Tanja Schiffmann appelliert an Bürger, geeignete Leerstände zu melden und anzubieten.

Nach der dreistündigen Sitzung informierte Schiffmann über gravierende Einschnitte bei der staatlichen Förderung im Zuge des Umbaues des Benefiziums (altes Rathaus). Bislang sei sie nach Gesprächen mit den Förderstellen davon ausgegangen, dass die geschätzten 560 000 Euro auch förderfähig seien. So sei es jedenfalls aus den Gesprächen herauszuhören gewesen.

Die Regierung der Oberpfalz habe jedoch in einer sogenannten Anteilsberechnung ermittelt, dass von diesem Betrag zunächst Kosten in Höhe von 519 000 Euro anerkannt werden. In einer weiteren Berechnung stellte die Regierung fest, dass im förderfähigen Sanierungsgebiet 504 Personen leben, die zur Gesamtzahl der Einwohner (2333) in Relation gesetzt wurden. Daraus errechnet sich ein förderfähiger Anteil von 21,6 Prozent, entsprechend rund 112 000 Euro, die mit 60 Prozent bezuschusst werden.

Dieser finanzielle Einschnitt wirkt sich nach den Worten der Bürgermeisterin auf den laufenden Haushalt des Marktes nicht aus, weil der große Umfang der Ausgaben erst im nächsten Jahr ansteht. Die Frage von Martin Bodenmeier ob die bestehende Planung aufrechterhalten wird, bejahte die Bürgermeisterin. Mit Blick auf eine Frage von Sonja Reichold zur Verwendung von menschenschädlichen Unkrautbekämpfungsmitteln berichtete Schiffmann, dass solche Gifte im Bauhof nicht verwendet würden. (bey)
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