Drei Tage traditionelles Vergnügen vom 11. bis 13. Juli - Erneut Wettbewerb im Fingerhakeln - ...
Ganzes Dorf in bester Feierstimmung

"In Modlholz is Kirwa - mei liaba, mei liaba". So wird es am Wochenende vom 11. bis 13. Juli wieder lautstark heißen, wenn in Adlholz die Bevölkerung drei Tage lang die 15. Stodlkirwa feiert.

Die Adlholzer Kirwapaare werden auch heuer wieder in bewährter Weise die zahlreichen Besucher aus nah und fern begeistern. Haben doch die Veranstalter für ihre Besucher wieder ein zünftiges Programm auf die Beine gestellt.

Kirwaauftakt ist am Samstag

Der Samstag beginnt für die Kirwamoidln und Kirwaburschen in den frühen Morgenstunden mit dem Einholen des Kirwabaums, nachdem am Abend zuvor für die Kirwapaare das interne Kirwaliesl-Einweihen stattgefunden hat.

Der Baum wird nach kräftiger Stärkung auch wieder in Gemeinschaftsleistung von Jung und Alt aufgestellt. Neben Bierschänke, Bar, Bratwurst- und Käsestand gibt es heuer auch wieder die beliebte Pilsbar. Als musikalische Unterstützung wird am Abend ab 20 Uhr die Band "Kawogl" aufspielen, damit garantiert zünftige Kirwastimmung aufkommt.

Sonntag Kirwatreiben

Nach einem prächtigen Auftakt am Kirwasamstag starten die Adlholzer am Sonntag um 9.45 Uhr zum Kirchenzug vom Kirwastodl aus. An der Dorfkapelle findet um 10 Uhr der Gottesdienst statt. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Dagesteiner Musikanten aus Vilseck.

Danach ist im Kirwastodl Zeit für einen gepflegten Frühschoppen. Dort gibt es auch heuer wieder die Möglichkeit zum Mittagessen. Angeboten werden Braten mit Knödel sowie Spezialitäten vom Grill.

Nach kräftiger Stärkung starten die Kirwaburschen, mit dem Einholen der Kirwamoidln. Der eigentliche Höhepunkt der Stodlkirwa ist schließlich um 14.30 Uhr das Kirwabaumaustanzen. Da wird es wieder lautstark heißen: "Wer hot Kirwa? - Wir hom Kirwa!". Nach den verschiedenen Tänzen wird zuletzt beim Walzer so lange getanzt, bis das neue Oberkirwapaar durch Losglück aus einen der beiden Blumensträuße ermittelt ist.

Im Anschluss geht das bunte Treiben fröhlich weiter. Hier spielen die "Weiß-Blaue Buam" im Stodl bis in den Abend hinein für die Festbesucher auf.

Am Nachmittag werden für die Gäste Kaffee, Kuchen und auch selbst gebackene "Kirwakaichln" angeboten. Der Grill ist ebenfalls wieder angeschürt.

Für sportliche Besucher gibt es in diesem Jahr eine Neuauflage des Wettbewerbs im Fingerhakeln. Nach dem Erfolg und der Riesen-Gaudi im vergangenen Jahr kann auch heuer wieder jeder Teilnehmer sein Können in diesem bayerischen Traditionssport unter Beweis stellen. Diesmal stellt sich erneut die Frage, wer neuer Fingerhakel-Meister wird. Im Verlauf des Abends kommt es auch zur Verlosung des Kirwabaums und anderer Preise.

Am Montagvormittag beginnt der Tag für die Kirwapaare mit dem traditionellen Kirwabärtreiben und einem kohlrabenschwarzen Kirwabären. Dieser erhofft sich in den umliegenden Ortschaften von Adlholz wieder viele gut aufgelegte "Opfer", die er mit Ruß anschwärzen kann.

Montag ab 17 Uhr Festbetrieb

Nach dieser Gaudi kommt es am Abend des letzten Kirwatages mit der Band "Die Versumpften" zu einem grandiosen Endspurt. Besonders zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass am Kirwamontag der Festbetrieb ab 17 Uhr beginnt - die ideale Uhrzeit, um nach getaner Arbeit zur Brotzeit einzukehren.

Worauf die Veranstalter alle Festbesucher noch ganz besonders hinweisen möchten: Nur wer sein Alter mit seinem Personalausweis belegen kann, bekommt das entsprechende Okay zum Ausschank für Bier und Spirituosen.

Es sei an dieser Stelle an das Jugendschutzgesetz erinnert, dessen Rahmenbedingungen es vonseiten des Landratsamtes und der Verwaltungsbehörden einzuhalten gilt.
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