Drei Tote durch Feuerwerk
Aus aller Welt

Kopenhagen.(dpa) Beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht sind in Dänemark mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Familienvater starb in Nordjütland bei dem Versuch, eine sogenannte Chrysanthemen-Bombe zu zünden, wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau meldete. Deren Abfeuern ist Privatleuten in Dänemark verboten. Nur wenig entfernt kamen ein 24- und ein 25-Jähriger ebenfalls beim Zünden eines solchen Feuerwerkskörpers ums Leben.

Tiefgarage einsturzgefährdet

Stuttgart.(dpa) Nach einem Brand in einer Tiefgarage in Stuttgart mit 40 Verletzten besteht für die Garage und ein darüberliegendes Wohnhaus Einsturzgefahr. Zwei Motorräder waren am Neujahrsmorgen nach ersten Ermittlungen in Flammen aufgegangen und hatten Autos in Brand gesetzt, wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurden mindestens zehn Fahrzeuge zerstört. Dichter Qualm stieg durch geöffnete Türen und verteilte sich über Treppenhäuser. Feuerwehrleute retten 92 Bewohner aus der Wohnanlage über der Parkgarage. Neun von ihnen mussten mit schweren Rauchgasvergiftungen in Kliniken.

15-Jähriger auf der Flucht

Köln.(dpa) Ein 15 Jahre alter Autofahrer hat in Köln in der Silvesternacht auf der Flucht vor der Polizei einen schweren Unfall verursacht. Zwei Menschen wurden schwer, drei leicht verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Schüler selbst erlitt ebenfalls Verletzungen. Woher er den Wagen hatte, konnte eine Polizeisprecherin noch nicht sagen. Der 15-Jährige wurde von der Polizei schließlich in einem Krankenhaus aufgegriffen. Dort hatte er sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

Tonnenweise illegale Böller

Hamburg.(dpa) Handball-große Böller, Sprengstoff und Pistolen: Nach dem bisher größten Fund von illegalem Feuerwerk im Hamburger Stadtgebiet ist das ganze Ausmaß des Falls deutlich geworden. So wurden neben insgesamt vier Tonnen Pyrotechnik auch fünf Schusswaffen sowie zweieinhalb Kilogramm Gesteinssprengstoff gefunden, wie Axel Hirth vom Zollfahndungsamt Hamburg am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein 45-jähriger Mann wurde bei dem Großeinsatz von Polizei, Zoll, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk am Dienstagabend vorläufig festgenommen.
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