Drogenbaron hatte Baupläne

Nach der filmreifen Flucht des Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán aus einem Hochsicherheitsgefängnis in Mexiko verhört die Polizei mindestens 30 Mitarbeiter der Anstalt. Darunter seien auch der Gefängnisdirektor und dessen Stellvertreter, berichteten örtliche Medien am Montag. Sowohl Beamte der Anstalt als auch Besucher stünden im Verdacht, den Ausbruch ermöglicht zu haben.

Die Ermittler wollten zudem herausfinden, wie der berüchtigte Chef des Sinaloa-Kartells an die Baupläne des Gefängnisses gekommen sei - diese unterliegen der höchsten Geheimhaltungsstufe. Guzmán war am Samstag durch einen heimlich gegrabenen Tunnel aus dem Gefängnis El Altiplano in der Stadt Almoloya de Juárez im zentral gelegenen Bundesstaat México entkommen.
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