Drohne stürzt über Übungsplatz ab
Aus der Region

Hohenfels. (räd) Über dem Truppenübungsplatz Hohenfels soll eine US-Drohne abgestürzt sein. Dies berichtete der Bayerische Rundfunk (BR) am Dienstagabend. Ein Sprecher der US-Armee bestätigte den Unfall gegenüber dem BR. Der Vorfall habe sich nicht über bewohntem Gebiet ereignet. Offenbar wurde die Maschine erst einige Tage nach dem Absturz gefunden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. So, um welchen Drohnentyp es sich handelte, wann das Fluggerät abstürzte und ob Menschen gefährdet waren. Anlieger der Übungsplätze stehen den unbemannten Flügen schon seit langem skeptisch gegenüber.

Oberpfälzer Spitzenküche

Weiden. (üd) Punktsieg für die Oberpfalz: Unter den zehn besten Restaurants Bayerns sind drei aus der Region. Das jedenfalls hat die Gastronomie-Bibel Gault-Millau in ihrer neuen Ausgabe entschieden. Der "Eisvogel" in Neunburg vorm Wald (Kreis Schwandorf) und das "Kastell" in Wernberg-Köblitz (Kreis Schwandorf) verteidigten jeweils ihre 17 von 20 möglichen Bewertungspunkten. Neu dazugekommen ist das "Storstad" in Regensburg mit ebenfalls 17 Punkten.

Auch auf den weiteren Rängen der Wertung finden sich ausgezeichnete Oberpfälzer: das "Soulfood" in Auerbach (Kreis Amberg-Sulzbach) mit 15 Punkten und das "Gregor's" im Hotel "Wutzschleife" in Rötz (Kreis Cham) mit 14 Punkten. An der Spitze der bayerischen Hitliste steht mit 19 Punkten das "Überfahrt" in Rottach-Egern - und auch hier gibt es eine Verbindung zur Oberpfalz: Spitzenkoch ist dort Christian Jürgens (46), der seine Künste von 2001 bis 2008 im Restaurant "Kastell" auf der Burg Wernberg bewies, wo er sich bereits zwei seiner aktuell drei Michelin-Sterne erkocht hatte.

Bluttat in Weiden: Motiv bleibt offen

Weiden. (ps) Die Waffe, mit der sich ein Weidener (43) am Montag das Leben genommen hat, gehörte seinem Vater. Der 80-Jährige wurde sogar Augenzeuge der Tat, hatte aber keine Möglichkeit, einzuschreiten. "Der Vater besaß die Waffe ganz legal", betonte Pressesprecher Stefan Hartl vom Polizeipräsidium Oberpfalz am Dienstag. Es handelt sich um einen Revolver der Marke Smith & Wesson.

Der Sohn hatte am Montagvormittag zunächst seine Mutter mit einer Pfanne angegriffen und ihr schwere Kopfverletzungen zugefügt. Anschließend richtete er den Revolver gegen sich selbst und verstarb während des Transports ins Klinikum (der NT berichtete). Noch offen ist die Frage, wie der Sohn in den Besitz der Waffe gelangt war. Ebenso wie die Frage nach dem Motiv für die Bluttat. Die Mutter (74) - sie ist zur stationären Behandlung im Klinikum Weiden - befindet sich auf dem Wege der Besserung.
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