Durchbruch bei Rot-Rot-Grün

Die erste rot-rot-grüne Landesregierung mit einem Ministerpräsidenten der Linken hat eine entscheidende Hürde genommen. In Thüringen einigten sich Linke, SPD und Grüne am Mittwoch nach wochenlangen Verhandlungen auf ihr Regierungsprogramm für die nächsten fünf Jahre. Damit hat die Linke 25 Jahre nach dem Mauerfall die Chance, mit Bodo Ramelow ihren ersten Ministerpräsidenten ins Amt zu bringen. Ramelows Wahl ist am 5. Dezember geplant.

Die Grünen, mit 5,7 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl kleinster Partner in dem Dreierbündnis, pochten auf zwei Ministerien. Die SPD, die um sechs Punkte auf 12,4 Prozent abgestürzt war, soll mindestens drei Ressorts erhalten. Die Linke, mit 28,2 Prozent mit Abstand stärkste der drei Parteien, beansprucht wahrscheinlich nur drei Ressorts und den Chef der Staatskanzlei für sich. (Seite 8)
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