Ebola-Einsatz der Bundeswehr verzögert sich

Die Hilfe der Bundeswehr für Ebola-Patienten in Liberia verzögert sich um zwei Wochen. Die Behandlung durch Freiwillige der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes werde voraussichtlich Mitte Dezember beginnen, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Mittwoch auf Anfrage. Grund für die Verzögerung seien Probleme beim Aufbau des Ebola-Behandlungszentrums in Monrovia durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ursprünglich hätten die deutschen Helfer ihre Arbeit in der Krankenstation bereits Ende November aufnehmen sollen.

Die Bundeswehr hat bereits 18 Freiwillige nach Monrovia geschickt. Sie sind dort bisher unter anderem damit beschäftigt, lokale Helfer zu schulen. Die Freiwilligen sind nicht die einzigen deutschen Soldaten, die mit der Hilfsmission in den Ebola-Gebieten betraut sind. Für die Bundeswehr-Luftbrücke und für die Unterstützung der Freiwilligen sind derzeit noch weitere 32 Soldaten im Einsatz. Dazu gehörten auch ein Truppenarzt und Rettungsassistenten, die für die Gesundheitsversorgung der Freiwilligen zuständig sind.
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