Echte Trauer

Echte Trauer Oft ist es Routine, wenn die Abgeordneten verstorbener Ex-Kollegen gedenken. Kaum einer der aktuellen Parlamentariergeneration kennt die Recken früherer Tage persönlich. Als Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) dieses Mal bittet, sich im Gedenken von den Plätzen zu erheben, ist die Betroffenheit mit Händen zu greifen. Mit 54 Jahren war Ex-Staatssekretär Markus Sackmann seinem Krebsleiden erlegen, praktisch alle kannten ihn, die meisten waren ihm freundschaftlich verbunde
Oft ist es Routine, wenn die Abgeordneten verstorbener Ex-Kollegen gedenken. Kaum einer der aktuellen Parlamentariergeneration kennt die Recken früherer Tage persönlich. Als Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) dieses Mal bittet, sich im Gedenken von den Plätzen zu erheben, ist die Betroffenheit mit Händen zu greifen. Mit 54 Jahren war Ex-Staatssekretär Markus Sackmann seinem Krebsleiden erlegen, praktisch alle kannten ihn, die meisten waren ihm freundschaftlich verbunden. "Der Bayerische Landtag trauert mit den Angehörigen und wird Markus Sackmann ein ehrendes Gedenken in Dankbarkeit bewahren", erklärte Stamm wie stets, wenn einer aus dem Kreis der Abgeordneten für immer gegangen ist. Selten stimmte das so wie an diesem Tag. (jum)

Große Vergleiche

CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer hat die Flüchtlingswelle mit einem Dammbruch verglichen. Da mache es keinen Sinn zu fragen, wie man das Wasser am besten verteile und wo man ein paar Pumpen aufstelle, sondern man müsse "die Flut in den Griff bekommen". Kreuzers Grüne Amtskollegin Margarete Bause quittierte dieses Sprachbild empört: "Menschen sind keine Naturkatastrophen." Dem von Hochwassern geplagten Passauer OB Jürgen Dupper (SPD), dessen Stadt gerade von Flüchtlingen - pardon - überschwemmt wird, ist Kreuzers Bilderwelt dagegen weniger fremd. Er erklärte, Passau werde auch mit dieser Flut fertig - "wir haben ja viel Übung mit Katastrophen und Krisen". (jum)

Süße Brotzeit

Ein Blick in die Auslagen von Schulkiosken zeigt, dass auch hier das marktwirtschaftliche Prinzip von Angebot und Nachfrage funktioniert. Immerhin werden dort überwiegend süße Backwaren, Hotdogs, Pizzen und Limos verkauft. "Kinder und Jugendliche werden geradezu verführt, sich ungesund zu ernähren", warnt die SPD-Abgeordnete Ruth Müller und fordert, Schulkioske müssten konsequent auf gesunde Lebensmittel wie Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sowie Wasser und ungesüßten Tee setzen. Womit die Oppositionelle sogar das Kultusministerium auf ihrer Seite hat. (jum)
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