"Edelweiß"-Schützen feiern 60-jähriges Bestehen - Erinnerungsscheibe für Gründungsmitglied
Sport, Geselligkeit und Tradition

Als fröhliche, sportliche Gemeinschaft präsentieren sich die "Edelweiß"-Schützen zum 60. Geburtstag. Besondere Glückwünsche von Schützenmeisterin Gertraud Gallitzdörfer (zehnte von links) galten Gründungsmitglied Willi Schuller (vorne, Dritter von links). Die Jubiläumsscheibe gewann Alfons Kammerer (vorne, Vierter von links). Bild: zer
Tradition und Vereinsarbeit verbindet die Schützengesellschaft "Edelweiß" bereits seit sechs Jahrzehnten. Den runden Geburtstag feierten die Mitglieder mit einem Schießen und einem Festgottesdienst mit Pfarrer Hubert Feichtmeier in St. Nepomuk. Für die Musik sorgte der Singkreis unter der Leitung von Rosi Bauer.

Die "Original Letzauer Blasmusik" führte den Zug der Vereine zum Gemeindehaus an und spielte bei der Siegerehrung. Schützenmeisterin Gertraud Gallitzdörfer ehrte mit Schirmherrn Landrat Andreas Meier das Ehren- und Gründungsmitglied Willi Schuller für 60 Jahre Treue. "Du warst bei allen Festlichkeiten und der Königsfeier anwesend, heute überreichen wir diese Scheibe zur Erinnerung", sagte Gallitzdörfer.

Ein Vierteljahrhundert ist Maria Seidel im Verein. Sie erhielte die Urkunde des Vereins, die des BSSB und die Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes. Die Silberne Verdienstnadel des BSSB ging an Bürgermeisterin Marianne Rauh. Für Mitarbeit im Verein bekamen die Silberne Verdienstnadel auch Melanie Kaiser und Karl Völkl. Die kleine silberne Verdienstnadel erhielten Franz-Josef Völkl und Andrea Götz. Dieter Schubert nahm die Nadel in Verbundenheit entgegen.

Am Josefitag 1955 gründeten zehn Männer, darunter Schuller, den Schützenverein, erinnerte Gallitzdörfer. Als Schützenmeister wählten sie Gustl Gallitzdörfer. "Die Ortschaft war noch klein. Viel war vorzubereiten, bis der erste Schuss abgegeben werden konnte." 1961 baute die Gesellschaft das Vereinsheim. "Weil Unterhaltungsangebote rar waren, war ein Verein von großem gesellschaftlichem Wert."

Landrat Andreas Meier gratulierte übergab die von ihm spendierte Scheibe. "Bei einem Schützenverein müssen die Mitglieder drei Ziele zugleich verwirklichen: Sport ausüben, Geselligkeit pflegen und Tradition wahren", sagte Rathauschefin Rauh. "Führt die Arbeit eurer Gründerväter weiter!" Gauschützenmeister Harald Frischholz sprach von einem aktiven und rührigen Verein. Die damalige Leidenschaft der Gründer ist inzwischen auf eine organisierte Grundlage gestellt worden. "Ihr habt euch im Schützenwesen in unserer Region einen guten Namen gemacht."
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