Edmund Stoiber möchte Brüsseler Job an Nagel hängen
Ganz ohne Akten

Der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (73) will als Anti-Bürokratie-Beauftragter der Europäischen Union aufhören. "Sieben Jahre sind ... eine lange Zeit. Ich habe nicht vor, das als eine Daueraufgabe anzusehen", sagte er am Dienstag zur Vorlage seines Abschlussberichts in Brüssel.

Dem künftigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker werde er gerne noch "den ein oder anderen Rat" geben. Für mehr wolle er aber nicht zur Verfügung stehen, sagte er. Als Chef einer ehrenamtlich arbeitenden Expertengruppe hatte Stoiber der EU-Kommission in den vergangenen Jahren Vorschläge zum Bürokratieabbau unterbreitet.

Nach Angaben Brüssels half er mit, die Verwaltungslasten für Unternehmen in Europa um schätzungsweise 33,4 Milliarden Euro pro Jahr zu reduzieren. Dies entspricht einer Entlastung um 27 Prozent. "Die Zahlen sprechen für sich", kommentierte der scheidende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
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