Edmund Wächter fast 50 Jahre lang bei Dobmeyer Bad-Heizung-Solar
Solarpionier darf in Rente

Hirschau. (aha) "Meine erste Arbeit war, dass wir den Kirchturm in Weiher gestrichen haben. Wir haben damals alles gemacht", erinnert sich Edmund Wächter. Im Sommer 1966 hatte er als 14-Jähriger seine Lehre zum Gas- und Wasser-Installateur bei Dobmeyer Bad-Heizung-Solar begonnen. Seitdem hat er seinem Arbeitgeber die Treue gehalten. "Dass jemand so lange ohne Unterbrechung in einer Firma arbeitet, das ist sehr selten heutzutage", freut sich auch Firmenchef Johannes Dobmeyer. Den jetzigen Chef selbst hatte Wächter unter seinen Fittichen als dieser Auszubildender war. Geblieben sei das stets familiäre Verhältnis untereinander im Betrieb: "Ich hatte schon immer Spaß an meinem Beruf. Und mir macht es auch heute noch Spaß, auch wenn es nur noch ein paar Wochen sind bis der Ruhestand beginnt", betont Edmund Wächter.

Stetige Veränderungen, technische Weiterentwicklungen und Trends im Bereich Heizung, Sanitär und Solar haben ihn immer interessiert. "Ich habe das immer als Herausforderung angesehen. Ich mag das Vielseitige", sagt Edmund Wächter. Er war auch dabei, als das Unternehmen 1977 eine der ersten Solaranlagen Deutschlands in Betrieb genommen hat.

"Das war damals noch in der Hauptstraße am ehemaligen Firmensitz. Wir haben die Anlage selbst geplant, konstruiert, gebaut und installiert. Die läuft heute noch", freut sich Wächter. Rückblickend auf seine Zeit bei Dobmeyer Bad-Heizung-Solar mit seinen aktuell sechs Beschäftigten erinnert sich Edmund Wächter an einen besonderen Tag: "Als der jetzige Chef Johannes Dobmeyer geboren wurde, hat mir der Seniorchef Hans Dobmeyer aus lauter Freude einen Tag freigegeben!"
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