Ehe für alle

Ehe für alle Gleichgeschlechtliche Paare sollen gleich behandelt werden. Dies gilt auch bei Hochzeiten, ist die Nürnberger SPD überzeugt und fordert eine "Ehe für alle". Viele Landesregierungen hätten sich bereits hinter die Forderung gestellt. Deshalb wäre es an der Zeit, "dass sich auch die Union endlich bei dem Thema bewegt", ist Thorsten Brehm überzeugt. Der SPD-Vorsitzende betont, es mache wenig Sinn, "in kleinteiligen Gesetzesänderungen die Rechte von eingetragenen Lebenspartnerschaften z
Gleichgeschlechtliche Paare sollen gleich behandelt werden. Dies gilt auch bei Hochzeiten, ist die Nürnberger SPD überzeugt und fordert eine "Ehe für alle". Viele Landesregierungen hätten sich bereits hinter die Forderung gestellt. Deshalb wäre es an der Zeit, "dass sich auch die Union endlich bei dem Thema bewegt", ist Thorsten Brehm überzeugt. Der SPD-Vorsitzende betont, es mache wenig Sinn, "in kleinteiligen Gesetzesänderungen die Rechte von eingetragenen Lebenspartnerschaften zu erweitern". Eine rechtliche Gleichstellung sei gesellschaftlich überfällig. Dagmar Wöhrl , CSU-Bundestagsabgeordnete "für Nürnberg" unterstützt das Anliegen schon lange: "Ich maße mir nicht an, darüber zu urteilen, wen jemand lieben darf oder nicht!" (gük)

Natur für alle

Pflanzen filtern Staub, Blei und Cadmium aus der Luft. Sie speichern Niederschläge, entlasten die Kanalisation und beugen Überflutungsschäden vor. In Nürnberg aber ist der Platz für mehr Grünflächen knapp. Das Umweltreferat schlägt nun eine Initiative vor mit dem schönen Namen "Grün für Dächer, Fassaden und Hinterhöfe". Das Potenzial sei groß, weiß Baureferent Daniel Ulrich . Eine stichprobenartige Auswertung von Luftbildern aus Steinbühl/Galgenhof ergab, dass im Süden der Stadt fast 68 000 Quadratmeter Dachfläche ungenutzt sind. Privatleute, die für mehr Begrünung sorgen, könnten gefördert werden. Ein Problem bleibt: Kein Mensch kann abschätzen, welche statischen Probleme die grünen Dächer zur Folge haben. (gük)

Kauf-App für alle

Der Handel im Internet wird immer mehr zur Konkurrenz für Verkäufer in der City. Während im Netz die Umsätze sprudeln, fehlen Läden in der Innenstadt die Kunden. Eine City-App soll Stadtbummler deshalb durch die Einkaufsstadt lotsen, meint die SPD-Stadtratsfraktion. Hilfen brauche es zudem in die gegengesetzte Richtung, betont Stadträtin Daniela Hüttinger : "Wir müssen kleine Händler auch dabei unterstützen, Vertriebsmöglichkeiten im Internet aufzubauen". In gut verständlichem Politik-Deutsch bringt die SPD das so auf den Punkt: "Stationärer Einzelhandel braucht Beratung bei der Einführung von Konzepten für online-affine Zielgruppen". (gük)
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