Eigenes Areal auf dem städtischen Friedhof: Deutschlands erstes Hindu-Grabfeld in Hamm

Eigenes Areal auf dem städtischen Friedhof: Deutschlands erstes Hindu-Grabfeld in Hamm (dpa) Das deutschlandweit erste Grabfeld für Hindus ist am Donnerstag in Hamm eingeweiht worden. Hindus aus ganz Europa können nach der Einäscherung in einer Urne auf dem abgetrennten Teil des städtischen Friedhofs beigesetzt werden. Hamm zählt zu den religiösen Zentren der Hindus in Europa. Die Gemeinde hat 25 000 Mitglieder. Jährlich kommen Zehntausende Hindus zum Tempelfest. Die Idee zum Grabfeld geht auf Priester d
Das deutschlandweit erste Grabfeld für Hindus ist am Donnerstag in Hamm eingeweiht worden. Hindus aus ganz Europa können nach der Einäscherung in einer Urne auf dem abgetrennten Teil des städtischen Friedhofs beigesetzt werden. Hamm zählt zu den religiösen Zentren der Hindus in Europa. Die Gemeinde hat 25 000 Mitglieder. Jährlich kommen Zehntausende Hindus zum Tempelfest. Die Idee zum Grabfeld geht auf Priester des größten deutschen Hindutempels, des Sri-Kamadchi-Ampal-Tempels, in Hamm zurück. Die Stadt stellte ein 1900 Quadratmeter großes Areal zur Verfügung. Das Grabfeld ist in Form eines achtspeichigen hinduistischen "Rads des Dharma" (Rad des Gesetzes) angelegt. Normalerweise werden Tote bei hinduistischen Trauerritualen offen verbrannt. Die Asche wird anschließend in einen Fluss gestreut. Das ist in Deutschland, wo 100 000 Hindus leben, allerdings verboten. Bild: dpa
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