Ein Blick zurück

Der Kümmersbrucker Alt-Bürgermeister und Bezirksrat Richard Gaßner blendete zum Thema Westumgehung zurück auf das Verkehrsgutachten von Dorsch-Consult von 1992 und den Planfeststellungsbeschluss vom 19. Dezember 2007, zwei Klagen aus dem Jahr 2010 und die daraus resultierende Umplanung ohne Vilsquerung.

Die Kosten seien von ursprünglich 19,3 auf neuerdings rund 25 Millionen Euro gestiegen. Kümmersbruck habe sich seinerzeit wegen der in Aussicht gestellten 80 Prozent Förderung und wegen zeitnaher Umsetzung für eine kommunale Bauträgerschaft entschieden.

Gaßner ließ nicht unerwähnt, wie wichtig eine Westumgehung auch für die Firmen Grammer und Siemens wäre, vor allem wegen des Anschlusses an die A6. Grammer werde täglich von rund 200 Lastzügen angesteuert. Auch das örtliche Industrie- und Handelsgremium unterstütze das Projekt. Der Landkreis habe die Verbindung von Ebermannsdorf zur Vilstalstraße schon mit Blick auf eine Anbindung an die Westumgehung verlegt. (usc)
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