Ein Dorf hält zusammen

An der Spitze der neu gegründeten Dorfgemeinschaft in Pfrentsch stehen Eugen Woppmann junior (hinten, Dritter von links), Ewald Zetzl (Sechster von links) und Wolfgang Voit (Bildmitte). Bild: fjo

In Pfrentsch herrscht ein großes Zusammengehörigkeitgefühl. Der kaum 300 Einwohner zählende Waidhauser Ortsteil mit seinen zehn äußerst aktiven Vereinen schlug ein neues Kapitel auf. Er erhält eine Dorfgemeinschaft.

Bereits in der Gründungsversammlung am Mittwochabend gab es viel zu besprechen. Festleiter Ewald Zetzl startete seinen Rückblick mit der Aktivierung des Festausschusses am 22. Juli 2011. Die Arbeiten seien jetzt erledigt und alle Abrechnungen getätigt, weshalb er die Auflösung vorschlug. Er dankte für die "bestmögliche Zusammenarbeit aller Beteiligten". Zugleich plädierte er leidenschaftlich für einen Fortgang dieser Gemeinsamkeit.

Ewald Zetzl an der Spitze

Im vereinsbegeisterten Pfrentsch rannte er damit offene Türen ein. Einstimmig wählten ihn die Gründungsmitglieder an die Spitze der Dorfgemeinschaft. Als Stellvertreter kann Zetzl auf Wolfgang Voit und Eugen Woppmann junior zählen. Corinna Woppmann und Alois Voit zeichnen für die Protokolle verantwortlich, Georg Kleber und Wolfgang Lang für die Finanzen. Jeder ortsansässige Verein ist mit den beiden Vorsitzenden und zwei Stimmrechten in der Dorfgemeinschaft vertreten: Rosi Grötsch und Georg Neuber (OWV), Andreas Neuber und Wolfgang Voit (Feuerwehr), Hildegard Werner und Josef Kleber (Schützenverein 1884), Eugen Woppmann junior und Tobias Forster (Spickerverein "Rotpfeil"), Josef Eschenbecher und Lorenz Eiber (Sportverein), Ewald Zetzl und Alfred Sauer (Kleintierzuchtverein), Alfred Sauer und Christian Riedl (Bayern Fanclub), Georg Kleber und Ludwig Greß senior (Kapellenbauverein). Zusätzlich erhielten Elisabeth Voit (Frauenclub) und Rosi Grötsch (Bastlerinnen) je eine Stimme. Außen vor bleibt einzig der Fordclub "Hot Engines".

Außerdem erteilte die Gründungsversammlung den Kirchenräten Franz Wildenauer und Wolfgang Bauriedl sowie den Pfarrgemeinderatsmitgliedern Edeltraud Eschenbecher und Johann Bauriedl jeweils Sitz und Stimme. In Kürze soll ein Termin bei einem Steinmetzbetrieb in Schönsee folgen, um das Vorhaben Dorfbrunnen weiter voranzutreiben. Die Gründungsversammlung beschloss ebenso die Vereinigung der beiden bislang separat geführten Kassen.

Für die Aufbewahrung der Fahnenstangen im Dachstuhl des Schützenhausstodls gab es die Einverständnis des Schützenvereins 1884. Mit Spannung wird die Bürgerversammlung mit Bürgermeisterin Margit Kirzinger am Montag, 2. Februar, erwartet.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.