Ein ganzes Jahr ein Fest für alle
Angemerkt

So schnell kann's gehen: Vor exakt einem Jahr am 31.12. 2013 um 23.30 Uhr läutete der damalige Bürgermeister Richard Gaßner nach langem Vorlauf mit einem Sektempfang vorm Rathaus musikalisch das Jubiläumsjahr in Kümmersbruck ein. Am Sonntag lieferte den Schlussakkord für die Feierlichkeiten 2014 beim Abschlusskonzert des Musikvereins ebenfalls der "Regierende" - der hieß diesmal aber Roland Strehl und hatte die Freude, Gaßner als Alt-Bürgermeister zu begrüßen.

Strehls 2. und 3. Bürgermeister heißen jetzt Birgit Singer-Grimm und Hubert Blödt, statt Josef Flierl und Herbert Breitkopf. Zwischen Eröffnung und Finale lag ein Jahr, das in Sachen Veranstaltungen kaum mehr zu toppen sein wird. Strehl ließ das auch in seiner Rede beim Konzert anklingen - inklusive Dank an die Musiker, aber auch an alle Kümmersbrucker, die schließlich mitgemacht und alle Ereignisse ein Jahr lang begleitet haben.

Die Fäden waren schon lange im Rathaus zusammengelaufen. Sie wurden noch unter Richard Gaßner gesponnen, dann unter Roland Strehl gezogen - gleich geblieben war der im Rathaus tätige Festleiter Michael Laßen.

Es war tatsächlich ein Veranstaltungsjahr der Superlative mit folgenden Höhepunkten: Neujahrsempfang in der Schweppermannkaserne, Gemeindeball, großer Jubiläumsfaschingszug der Narrhalla, Landkreislauf mit Ziel in Köfering, Charity-Lauf der Mittelschule "900 Jahre - 900 Meter - 900 Runden", Gebietsheimatabend - all das brachte Tausende auf die Beine.

Ein Hit waren ferner das 1. Kümmersbrucker Seifenkistenrennen der FFW, der Lauf durch die Gemeinde, der Fotowettbewerb mit Siegerehrung im Rathaus, das Kreismusikfest, der Auftritt des Bayerischen Landesjugendorchesters und schließlich - dabei ist unsere Aufzählung alles andere als erschöpfend - der Quartalsappell des Logistikbataillons 472 Kümmersbruck außerhalb der Kaserne, sozusagen als Referenz an die Garnisonsgemeinde.

Das alles war gut geplant, die große Unbekannte waren allenfalls die Kümmersbrucker selbst gewesen. Doch sie waren dabei! Auch die rund 50 Vereine und Verbände haben sich in bemerkenswerter Weise eingebracht.

"Ein Fest für alle soll es werden", hatte die Zielsetzung im Rathaus geheißen, die voll erfüllt wurde. Das war es gewesen, ein Fest für alle, und es dauerte ein ganzes Jahr lang.
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