Ein Instandhaltungs-Check zeigt Schwachstellen am Haus auf
Das Frühjahr ist Renovierungszeit

Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten sind an einer älteren Immobilie unerlässlich, wenn man ihren Wert erhalten und größeren Schäden vorbeugen will. Das Frühjahr ist genau die richtige Zeit, das Haus nach den Belastungen des Winters wieder einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Im Licht der Frühlingssonne zeigen sich Schäden, die Frost und Nässe an der Fassade, den Fenstern oder anderen Bauteilen hinterlassen haben. Anhaltspunkte für Schäden findet auch der Baulaie bei einem ersten Rundgang im und um das Haus. Sicherer ist es, einen Sachverständigen mit einem Instandhaltungs-Check zu beauftragen. Der Experte kann die Substanz des Hauses mit fachkundigem Blick beurteilen und beraten, welche Instandhaltungsmaßnahmen wirklich wichtig sind.

Anstriche, Beläge oder der Witterung ausgesetzte Holzbauteile etwa müssen meist schon nach fünf bis 15 Jahren erneuert werden. Dachrinnen, Außenverglasungen oder Heizkessel bringen es auf eine Lebensdauer zwischen 15 und 30 Jahren, und bis zu 50 Jahre lang können Dacheindeckungen, Fenster und Türen oder die Leitungen der Heizungs- und Sanitärinstallation genutzt werden.

"Bei größeren Schäden oder umfangreicheren Modernisierungsarbeiten lohnt sich der Sachverständige in jedem Fall", meint Peter Mauel, erster Vorsitzender des Bauherren-Schutzbundes.

Hausbesitzer bekommen von ihm ein Protokoll über den Zustand der Immobilie sowie eine Maßnahmenempfehlung. Danach können sie ihn auch mit einer baubegleitenden Qualitätskontrolle beauftragen, um Baumängel zu vermeiden. (djd/pt)
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