Ein wenig mehr Blumen-Kübel

Ein wenig mehr Blumen-Kübel Franken sind umweltbewusst. Einen "Masterplan für Mobilität" fordert die Nürnberger SPD. Deutlich mehr Bürger sollen Busse und Bahnen nutzen und ihr Auto stehen lassen, heißt es in deren Leitantrag. Zudem soll die Stadt mehr Geld für Radwege locker machen und die U-Bahnen ausbauen. Um Brücken und Straßen zu renovieren, könnte man Verursacher wie Lkw-Fahrer und Betreiber von Fernbussen zur Kasse bitten. Ein Vorschlag für mehr Umweltbewusstsein trifft jedoch nicht nur bei C
Franken sind umweltbewusst. Einen "Masterplan für Mobilität" fordert die Nürnberger SPD. Deutlich mehr Bürger sollen Busse und Bahnen nutzen und ihr Auto stehen lassen, heißt es in deren Leitantrag. Zudem soll die Stadt mehr Geld für Radwege locker machen und die U-Bahnen ausbauen. Um Brücken und Straßen zu renovieren, könnte man Verursacher wie Lkw-Fahrer und Betreiber von Fernbussen zur Kasse bitten. Ein Vorschlag für mehr Umweltbewusstsein trifft jedoch nicht nur bei Christian Vogel , Chef des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (Sör), auf Unverständnis. Der Ortsverein Steinbühl meint, jeder Bürger solle zwei Blumenkübel vor die Tür stellen, damit "Nürnberg grüner wird". (gük)

Viel weniger WM-Katarrh

Franken planen in die Zukunft. Obwohl gerade der Frühling blüht, widmen sie sich eisigeren Zeiten. Nicht nur im Internet wird diskutiert, wie man die WM-Spiele im Winter 2022 in Katar genießen soll - ohne Katarrh. "Public Viewing mit Eisbein und Schnupfen?", lautet die Frage eines Bloggers, der begeistert von der WM 2006 in Deutschland schwärmt: Wochenlang Sonne pur, gute Laune und Party-Stimmung. Und 2022? Fußballfieber im heißen Emirat, während zu Hause das Glatteis auf den Straßen bekämpft wird? Volksfest-Wirt Hermann Murr ("Rockzelt") schlägt vor, das Public Viewing in ein winterfestes Zelt zu verlegen. Bei seinem "Oxenzelt" handle es sich um eine "polygone Halle mit einem Knick". Die würde sogar einen Meter Schnee tragen - ohne dass die Decke bricht! (gük)

Viel mehr Flüchtlings-Köche

Franken kochen vor Wut. Da sich immer weniger junge Menschen zum Koch ausbilden lassen, schränken Wirte bereits ihre Öffnungszeiten ein - oder schließen komplett. "Früher landeten pro Jahr 150 Bewerbungen auf meinen Schreibtisch, heute sind es nur noch 25", sagt Marc Schmidt , Betriebsleiter der Barcode Union GmbH, die mehrere Restaurants in Nürnberg unterhält. In einigen Hotels bleibt Montag- und Samstagnachmittag die Küche kalt. Immer mehr junge Leute studieren lieber als Kochtöpfe auf den Herd zu stellen. Einige Betriebe würden gerne junge Flüchtlinge ausbilden. Das Problem: Was ist, wenn diese nach drei Monaten wieder in ihre Heimat zurückgeschickt werden? (gük)
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