Eine Tonne Kokain vor Belgiens Küste
Aus aller Welt

Brügge.(dpa) Im Meer vor Belgien ist fast eine Tonne Kokain gefunden worden. Die Besatzung eines Lotsenbootes habe die Droge bereits am Samstag auf hoher See vor dem Küstenort Ostende entdeckt, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im nahen Brügge. Das Kokain war in Sportbeuteln verpackt, der Wert beläuft sich laut Belga auf etwa 50 Millionen Euro. Hinweise auf die Händler gibt es bisher nicht.

Hündin ließ sich nicht abwimmeln

Tel Aviv.(dpa) Eine Hündin in Israel hat sich so stark gegen eine Trennung von ihrem kranken Herrchen gewehrt, dass sie nach Medienberichten mit ihm im Krankenhaus aufgenommen wurde. Nachdem der Mann im Süden von Tel Aviv auf der Straße zusammengebrochen war, hätten Sanitäter ihn in einen Krankenwagen gehoben, bestätigte ein Sprecher des Ichilov-Krankenhauses in Tel Aviv am Montag. Der Vierbeiner sprang mit in den Wagen und ließ sich nicht wieder herausdrängen. "Ihre Liebe war wirklich bewegend, sie hat richtig darum gekämpft, bei ihm bleiben zu können", sagte einer der Sanitäter. Auch im Krankenhaus sei das Tier nicht von der Seite seines Besitzers gewichen. Die Klinik erlaubte es der Mischlingshündin deshalb sogar, neben ihm im Bett zu liegen. "Sie war einfach nicht bereit, zu gehen", sagte der Sprecher. Auch bei einer Untersuchung habe sie ihr Herrchen bewacht. "Sie hat ihm das Gesicht geleckt, damit er aufwacht", erzählte eine Krankenschwester. "Wir waren alle zutiefst gerührt."

Räuber nach Festnahme in den OP

Frankfurt/Oder.(dpa) Ein Räuber mit einem Löffel im Bauch ist nach seiner Festnahme zunächst ins Krankenhaus statt ins Gefängnis gekommen. Bundespolizisten hatten den Mann am Sonntag bei der Kontrolle eines Reisebusses auf der A 12 geschnappt. Da erzählte der Gesuchte den Beamten, dass er in Lettland einen Löffel verschluckt habe. Die Polizisten brachten den Mann in eine Klinik - und erhielten mit einem Röntgenbild des Darms die Bestätigung. Nun wird der Mann operiert, bevor der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München vollstreckt wird. Danach muss der 31-Jährige eine fast zweijährige Strafe verbüßen. Warum er den Löffel verschluckt hat, ist unbekannt.
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