Einfach mal Danke sagen

Da sitze ich nun am Turmfenster und blicke hinunter auf meine Stadt und ihre Menschen. Irgendwie kommt mir dabei nach den hektischen, warmen Sommermonaten, in denen sich im Turmblick-Land ein Fest ans andere reihte, alles etwas geruhsamer vor. Friedlicher und gemütlicher. Eine Zeit, um innezuhalten und zu genießen.

Letzteres lässt sich ja - zumindest für die Menschen, die im Gegensatz zu mir feste und flüssige Nahrung zu sich nehmen können - problemlos erledigen. Die rotbackigen Äpfel vom Baum im Garten, die Trauben und Holunderbeeren, die Kartoffeln oder Kürbisse versprechen volle Speisekammern und Keller. Und jede Menge Abwechslung im Glas und auf dem Teller.

Eine ganze Menge also, wofür die Menschen beim kommenden Erntedankfest ein von Herzen kommendes "Vergelt's Gott" sagen können. Selbstverständlich sollte man schließlich keine gute Gabe nehmen. Das sehe auch ich als Turmgespenst so.

Und wenn wir schon beim Danke sagen sind: Auch die Mama oder beste Ehefrau von allen freut sich über ein Danke nach dem selbstverständlich wie immer überaus leckeren Sonntagsessen, der Papa über ein Danke, wenn er mal wieder Taxi für die Kinder gespielt hat, oder die Oma, wenn sie zusätzlich zur fertigen Bügelwäsche für die Enkel auch noch einen leckeren Zwetschgenkuchen mitgebracht hat...

Euer Turmgespenst Bartholomäus
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