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Streit um

Streit um Einwohner Wie viele Einwohner hat Nürnberg denn nun? Glaubt man dem Statistischen Landesamt sind es weniger als 500 000 Menschen - Tendenz sinkend. Anders sieht es laut städtischem Statistikamt aus: "Die Bevölkerungskurve nimmt Kurs auf die 520 000-Einwohner-Marke", sagt Wolf Schäfer , oberster Herr der Zahlen. Für 31. Dezember 2014 war sogar von einem Plus von 3431 Personen im Vergleich zum Vorjahr die Rede. Seit 2011 drückt das Landesamt die Stadt unter die Halbmillionen-Mark
Wie viele Einwohner hat Nürnberg denn nun? Glaubt man dem Statistischen Landesamt sind es weniger als 500 000 Menschen - Tendenz sinkend. Anders sieht es laut städtischem Statistikamt aus: "Die Bevölkerungskurve nimmt Kurs auf die 520 000-Einwohner-Marke", sagt Wolf Schäfer , oberster Herr der Zahlen. Für 31. Dezember 2014 war sogar von einem Plus von 3431 Personen im Vergleich zum Vorjahr die Rede. Seit 2011 drückt das Landesamt die Stadt unter die Halbmillionen-Marke, mit der Folge finanzieller Einbußen bei der öffentlichen Förderung. Eine Vermutung für die Differenz hat Schäfer schon. Eventuell wurden die Meldungen bei Zu- und Wegzügen unterschiedlich registriert. Ob er selbst sich verrechnet hat? "Sehr wahrscheinlich ist das nicht", ist Schäfer überzeugt. (gük)

Bier zum Anschauen

Seit 2013 verkauft Michael Bellair köstlichen Gerstensaft auf dem Nürnberger Hauptmarkt. Nun flatterte ihm ein Schreiben des Marktamtes auf den Tisch: Laut Paragraf 67 der Gewerbeordnung müsse der Brauer der süffigen Sache ein Ende bereiten. Essig oder Senf wären kein Problem, aber Bier in der verschlossenen Flasche sei ab sofort verboten. Alkoholische Getränke dürften nur an den Mann bzw. die Frau gebracht werden, wenn sie "aus selbst gewonnenen Erzeugnisse der Landwirtschaft" hergestellt würden. Bellair aber besitze keinen Acker mit Braugerste, er kaufe das Getreide in der nahen Mälzerei. Bis der Streit geklärt ist, hängt an Bellairs Stand ein Schild: "Altfränkisches Rotbier - kein Verkauf, nur Anschauen!" (gük)

Einkauf zu später Stunde

Immer mehr Bürger kaufen im Internet ein. Der klassische Einzelhandel in der City gerät dadurch gewaltig unter Druck. Thomas Pirner , wirtschaftspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Rathaus will aber, dass der Einkaufsbummel in der Altstadt nicht aus der Mode kommt. Doch wie bekommt man Online-Nutzer dazu, den Computer auszuschalten, um offline zu shoppen? Ganz einfach, sagt Pirner: "Wir führen eine lange Einkaufsnacht ein." Die gebe es bereits in vielen Städten. Sie könnte durch ein kulturelles Programm ergänzt werden, um Menschen zum Verweilen einzuladen. Ein Vorteil wäre, dass man nachts nicht so genau sieht, was man alles im Einkaufswagen anhäuft. (gük)
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