Eisenhüttenstadt: 500 Wohnungen sollen weg

Eisenhüttenstadt ist Deutschlands größtes Flächendenkmal. Die sozialistische Vorzeigestadt - hier ein saniertes Wohnhaus aus DDR-Zeiten - wurde 1950 aus dem Boden gestampft. Bild: dpa
Unter dem Motto "Stahl, Brot, Frieden" wurde die sozialistische Vorzeigestadt 1950 einst aus dem Boden gestampft. Seit der Wende blutet der Ort aus: In Eisenhüttenstadt sollen in den nächsten Jahren zahlreiche weitere Gebäude dem Stadtumbau weichen. Insgesamt sei bis 2017 der Abriss von 475 Wohnungen geplant, sagte die Bereichsleiterin Infrastruktur bei der Stadtverwaltung, Christiane Nowak. Eisenhüttenstadt kämpft seit langem gegen einen massiven Bevölkerungsschwund. Seit der Wende ging die Einwohnerzahl in der einstigen sozialistischen Vorzeigestadt von über 50 000 auf 27 500 zurück. Rund 6100 Wohnungen wurden bislang abgerissen, viele andere aufwendig saniert. Die ehemalige Planstadt gilt als größtes deutsches Flächendenkmal.
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