EKD: Kritik an Flüchtlingspolitik

Der scheidende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider. Bild: dpa
Mit kritischen Tönen zur Flüchtlingspolitik ist die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in die Jahrestagung ihres Parlaments gestartet. Dabei wird am Dienstag in Dresden über die Nachfolge des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider entschieden, der wegen der Krebserkrankung seiner Frau vorzeitig aus dem Amt scheidet.

Eine Politik der Abschottung und Ungastlichkeit gegenüber Flüchtlingen beklagte Schneider am Sonntag in seinem Bericht vor der Kirchensynode. "Die Zustände in vielen Aufnahmeeinrichtungen sind Anlass zur Scham", sagte er. "Die Angst, dass ein ungebremster Zuzug von Flüchtlingen den eigenen Wohlstand gefährdet, bricht sich in Ablehnung, Abwehr und Gewalt gegen Flüchtlinge und Migranten Bahn."
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