Elfjährige tot, Bruder schwer verletzt
Aus aller Welt

Ulm.(dpa) Eine 36-Jährige aus dem Kreis Göppingen steht im dringenden Verdacht, ihre Tochter getötet und ihren Sohn schwer verletzt zu haben. Wie die Polizei in Ulm mitteilte, fiel die Frau einem Autofahrer am Sonntagabend auf der A8 Richtung München auf. Sie war blutverschmiert und hielt ein Messer in der Hand. Die herbeigerufene Polizei fand ihre Kinder in einem Auto in einer nahe gelegenen Unterführung.

Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mädchens (11) feststellen. Der zweijährige Junge wurde schwer verletzt. Die Frau, die in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht wurde, hatte sich offenbar auch selbst verletzt.

Arbeitsvermittler bot Jobs gegen Sex

Stuttgart.(dpa) Wegen sexueller Nötigung im Dienst ist ein Ex-Jobvermittler (62) am Montag zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem muss der Mann 10 000 Euro Strafe zahlen - wegen Bestechlichkeit und Nötigung. Der Mann hatte zwei Ex-Prostituierte in seinem Dienstzimmer angefasst und Sex verlangt. Dafür stellte er Jobs in Aussicht. Der Mann gestand und entschuldigte sich.

Bei Überfall: Räuber umarmt Kassiererin

Berlin.(dpa) Erst drohte er mit einem Messer und raubte Geld aus der Kasse, dann nahm er seine Maske ab und umarmte die Mitarbeiterin: Ein 18-Jähriger zeigte nach einem Tankstellenüberfall in Berlin seine weiche Seite. Die überfallene Kassiererin hatte ihn am Freitag in ein Gespräch verwickelt und ihn milde gestimmt, teilte die Polizei mit.

Einen Tag danach bereute der Mann seine Tat - und kam in die Tankstelle zurück, um sich beim Betreiber zu entschuldigen. Die Kassiererin rief die Polizei. Das erbeutete Geld hatte er bereits ausgegeben.
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