Eltern wurden aufgefordert, ihre Kinder abzuholen - Polizei vor Ort [Aktualisierung]
Aufregung am Netzaberg

Schüler und Lehrer warteten vor der Schule am Netzaberg bei Eschenbach auf Entwarnung. (Bild: Dotzauer)
Eschenbach. Aufregung am Netzaberg bei Eschenbach: Nach ersten Informationen hat es dort für die Middle School der US Army einen Alarm gegeben, bei dem zunächst nicht klar war, ob es sich um eine Übung handelt.

Inzwischen hat die Polizeiinspektion Eschenbach Details zum Vorfall bekanntgegeben. Demnach wurde am Nachmittag in der Knabentoilette der Mittelschule ein Schriftzug festgestellt, dessen Inhalt eine Bombendrohung erkennen ließ. Ein Schüler habe den Schriftzug bemerkt und daraufhin die Schulleitung informiert, heißt es im Polizeibericht. Diese wiederum gab die Information an die US MP Station in Vilseck weiter.

Schule wurde vorsorglich evakuiert

Neben den Kräften der MP fuhr auch die Polizei Eschenbach an. Im Einvernehmen mit der Schulleitung wurden die Schüler gebeten das Schulgebäude zu verlassen. Sie wurden dort ihren Eltern übergeben oder mit Schulbussen nach Hause gebracht.

Mehrere Diensthundeführer des Sicherheitsdienstes POND und der Polizei suchten das Gebäude und den umliegenden Bereich noch am Nachmittag nach verdächtigen Gegenständen ab. "Die Absuche verlief negativ und wurde mittlerweile beendet", schreibt die Polizei. Die amerikanischen Schüler haben am Donnerstag ihren letzten Schultag, bevor ihre Sommerferien beginnen.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Weiden.
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