Endlich ein neues Gerätehaus

Jahresberichte und Neuaufnahmen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Haberländer Feuerwehr. Die Spritzenmänner feierten aber auch ihr 140-jähriges Jubiläum und den ersten Spatenstich für das neue Gerätehaus.

Kirchendemenreuth. (sm) Auf ein ereignisreiches Jahr blickte Vorsitzender Andreas Wittmann in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr zurück. Er erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen, zum Beispiel an die Berlinreise, an das Schlauchturmfest mit Übergabe der Rauchmelder für die Neugeborenen oder an den Tag der offenen Gartentür im Haberland. Die Floriansjünger beteiligten sich zudem am Kinderferienprogramm.

Jubiläum groß gefeiert

Höhepunkt war das 140-jährige Gründungsjubiläum. "Beim Festabend heizte uns der Boarisch-Buam-Xpress gehörig ein", meinte Wittmann. Natürlich fanden auch ein Festgottesdienst mit anschließendem Zug zum Festplatz und ein Frühschoppen statt. Bei einem Ehrenabend wurden schließlich treue Mitglieder ausgezeichnet.

Kommandant Robert Maier berichtete von elf Einsätzen. Dazu gehörten unter anderem ein Kaminbrand, die Rettung einer Person aus dem Wasser, drei Sicherheitswachen und ein Feuer auf einem Bauernhof. Die Wehr zählt zurzeit 60 Aktive, darunter vier Frauen und 17 Atemschutzgeräteträger. Die Jugendfeuerwehr hat zehn Mitglieder.

Um den guten Ausbildungsstand zu halten und noch zu verbessern, fanden zahlreiche Übungen und Fortbildungen statt. Aus dem aktiven Feuerwehrdienst verabschiedete der Kommandant Anton Pöllath. Maier dankte ihm für 45 Jahre Einsatz. Pöllath war Gruppenführer, zweiter Kommandant, wirkte im Vorstand mit und stand bei Festen als Grillmeister an vorderster Front.

Sechs Neue

Besonders freute sich Maier darüber, dass einige neue Mitglieder den Weg zur Feuerwehr gefunden haben. Er nahm Sebastian Lang, Maximilian Bösl, Christoph Reichl, Hannes Neumann, Sebastian Graf und Konstantin Schindler in den aktiven Dienst auf.

Ein Thema war noch der Neubau des Gerätehauses. "Ein langgehegter Wunsch geht nun in Erfüllung", meinte Wittmann. Noch vor Wintereinbruch begannen die Arbeiten. Die Spritzenmänner wollen das Vorhaben größtenteils in Eigenregie verwirklichen.
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